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Kommentare für beste-stadt.net (test-phase Niebüll) http://beste-stadt.net wir wollen die beste stadt Mon, 25 Aug 2014 19:21:42 +0000 hourly 1 http://wordpress.org/?v= Kommentar zu MEHR PENDLER HOHE PREISE von nah.sh http://beste-stadt.net/blog/2014/08/25/mehr-pendler-hohe-preise/#comment-18071 nah.sh Mon, 25 Aug 2014 19:21:42 +0000 http://beste-stadt.net/?p=4155#comment-18071 Sehr geehrter Herr Bohl, vielen Dank für Ihre Email vom vergangenen Freitag. Seit dem Dezember 2002 gilt in Schleswig-Holstein der SH-Tarif im Nahverkehr bei den Eisenbahn. Dieser ersetzte den hier bis zu diesem Zeitpunkt geltenden Tarif der Deutschen Bahn, der auf Entfernungsklassen basierte. Man hat diesen Tarif übernommen und dann regelmäßig fortgeschrieben. Basis der Preisfortschreibung ist damals wie heute der Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes COICOP-VPI-73. Seit April 2005 können im SH-Tarif am Start- und Zielort auch die Busverkehre mitgenutzt werden. Dabei hat man übrigens die Preise Bus-Bahn-Bus (d.h. die Fahrt von einer Bushaltestelle bis zum Bahnhof sowie Weiterfahrt ab Bahnhof zur Ziel-Bushaltestelle) preislich nicht addiert, sondern sogar insgesamt günstiger gemacht. Den Differenzbetrag haben das Land Schleswig-Holstein, die Kreise und kreisfreien Städte sowie teilweise auch die Verkehrsunternehmen selbst getragen. Zur grundsätzlichen Finanzierung des Nahverkehrs möchten wir Ihnen mitteilen: Die Bundesländer erhalten vom Bund nach dem Regionalisierungsgesetz bestimmte Mittel (RegG-Mittel), mit denen sie den Nahverkehr finanzieren. Die Einnahmen aus verkauften Fahrkarten decken im Schnitt nur rund die Hälfte der Kosten. Die RegG-Mittel sind in den vergangenen Jahren leider deutlich geringer gestiegen als die Kosten des Nahverkehrs, vor allem als die Kosten für die Nutzung der Infrastruktur (Strecken und Stationen), für Personal und Energie. Vor diesem Hintergrund war eine Preisanpassung des SH-Tarif auch in diesem Jahr leider notwendig, um eine Finanzierung des Nahverkehrs zu gewährleisten. Die Fahrkartenpreise wurden dabei um durchschnittlich 2,4 Prozent angehoben. Bezüglich Ihres Kritikpunktes „Informationsschreiben an Abo-Kunden“ leiten wir Ihre Beschwerde selbstverständlich an die Mitarbeiter des DB Abo-Centers weiter. Mit freundlichen Grüßen i.A. Friederike Höppner LVS Schleswig-Holstein Landesweite Verkehrsservicegesellschaft mbH Raiffeisenstraße 1 24103 Kiel Fon: 01805 - 710707 (Montag bis Samstag 8:00 - 18:00 Uhr) Fax: 0431 - 66019-19 kundendialog@lvs-sh.de www.nah.sh Diskutieren Sie mit anderen Fahrgästen im Fahrgastforum auf www.nah.sh über den Nahverkehr in Schleswig-Holstein. Sehr geehrter Herr Bohl,

vielen Dank für Ihre Email vom vergangenen Freitag.

Seit dem Dezember 2002 gilt in Schleswig-Holstein der SH-Tarif im Nahverkehr bei den Eisenbahn. Dieser ersetzte den hier bis zu diesem Zeitpunkt geltenden Tarif der Deutschen Bahn, der auf Entfernungsklassen basierte. Man hat diesen Tarif übernommen und dann regelmäßig fortgeschrieben. Basis der Preisfortschreibung ist damals wie heute der Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes COICOP-VPI-73.

Seit April 2005 können im SH-Tarif am Start- und Zielort auch die Busverkehre mitgenutzt werden. Dabei hat man übrigens die Preise Bus-Bahn-Bus (d.h. die Fahrt von einer Bushaltestelle bis zum Bahnhof sowie Weiterfahrt ab Bahnhof zur Ziel-Bushaltestelle) preislich nicht addiert, sondern sogar insgesamt günstiger gemacht. Den Differenzbetrag haben das Land Schleswig-Holstein, die Kreise und kreisfreien Städte sowie teilweise auch die Verkehrsunternehmen selbst getragen.

Zur grundsätzlichen Finanzierung des Nahverkehrs möchten wir Ihnen mitteilen: Die Bundesländer erhalten vom Bund nach dem Regionalisierungsgesetz bestimmte Mittel (RegG-Mittel), mit denen sie den Nahverkehr finanzieren. Die Einnahmen aus verkauften Fahrkarten decken im Schnitt nur rund die Hälfte der Kosten. Die RegG-Mittel sind in den vergangenen Jahren leider deutlich geringer gestiegen als die Kosten des Nahverkehrs, vor allem als die Kosten für die Nutzung der Infrastruktur (Strecken und Stationen), für Personal und Energie.

Vor diesem Hintergrund war eine Preisanpassung des SH-Tarif auch in diesem Jahr leider notwendig, um eine Finanzierung des Nahverkehrs zu gewährleisten. Die Fahrkartenpreise wurden dabei um durchschnittlich 2,4 Prozent angehoben.

Bezüglich Ihres Kritikpunktes „Informationsschreiben an Abo-Kunden“ leiten wir Ihre Beschwerde selbstverständlich an die Mitarbeiter des DB Abo-Centers weiter.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Friederike Höppner

LVS Schleswig-Holstein

Landesweite Verkehrsservicegesellschaft mbH

Raiffeisenstraße 1

24103 Kiel

Fon: 01805 – 710707 (Montag bis Samstag 8:00 – 18:00 Uhr)

Fax: 0431 – 66019-19

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Kommentar zu FRAGEN NOCH NICHT BEANTWORTET von sven http://beste-stadt.net/blog/2014/03/16/fragen-noch-nicht-beantwortet/#comment-17772 sven Tue, 25 Mar 2014 18:23:26 +0000 http://beste-stadt.net/?p=3879#comment-17772 Sehr geehrter Herr Bohl, für Ihre Email vom 09.03.2014 möchte ich Ihnen nochmals danken. Wir haben mittlerweile eine Stellungnahme des zuständigen Revierleiters der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten, Herrn Torsten Bensemann, eingeholt, die ich Ihnen im Folgenden zuleiten möchte. Sollten Sie weitere Fragen haben, so können Sie sich gern direkt an Herrn Bensemann wenden. Freundliche Grüße Dr. Christiane Holländer Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein V 544 Mercatorstraße 3 24106 Kiel Telefon: 0431-988-7220 Fax: 0431-988-615-7220 E-Mail: christiane.hollaender@melur.landsh.de Stellungnahme von Herrn Bensemann, Revierleiter Schleswig-Holsteinische Landesforsten: „Sehr geehrter Herr Kaiser, ein Teil der Fotos stammt tatsächlich aus der Sturmholzaufarbeitung der Försterei Süderlügum. Genau dort, wo wir uns am 12.12.2013 zusammen mit Herrn Dr. Boller und Herrn Steffen die Sturmflächen am Rande des NSG Süderlügumer Binnendünen angeschaut haben. Die Aufarbeitung der Sturmschäden hat dort, wie überall auf den Flächen der SHLF, nach FSC- und PEFC-Standards stattgefunden. Für die Bringung des Holzes aus den angrenzenden Waldflächen mussten wir für ein paar wenige Stämme den zwischen NSG und unseren Waldflächen liegenden Reitweg nutzen. Dieser gehört m. E. nicht mehr zum eigentlichen NSG. Der Einfluss auf diesen Reitweg wurde so gut es ging gering gehalten. Es ist nicht ein einziger Baum im NSG Süderlügumer Binnendünen geworfen, geschweige denn gefällt worden. Kann ja auch nicht, denn die Flächen sind ja nahezu baumfrei. Im Zuge von Entkusselungsmaßnahmen entnehmen wir dort in Absprache mit der UNB von Zeit zu Zeit den Aufwuchs. Im Zuge der Sturmholzaufarbeitung werden wir nun auch in die angrenzenden Bereiche der NSG Schwansmoor, Schwarze Berge, Kranichmoor und Süderberge kommen. Auch hier lassen wir selbstverständlich ein höchstes Maß an Vorsicht gegenüber dem eigentlichen NSG walten. Sollten diesbezüglich weitere Fragen bzw. Klärungsbedarf bestehen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Torsten Bensemann“ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ Schleswig-Holsteinische Landesforsten (AöR) Försterei /Jugendwaldheim Süderlügum Försterei 4 25923 Süderlügum Sehr geehrter Herr Bohl,

für Ihre Email vom 09.03.2014 möchte ich Ihnen nochmals danken. Wir haben mittlerweile eine Stellungnahme des zuständigen Revierleiters der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten, Herrn Torsten Bensemann, eingeholt, die ich Ihnen im Folgenden zuleiten möchte. Sollten Sie weitere Fragen haben, so können Sie sich gern direkt an Herrn Bensemann wenden.

Freundliche Grüße

Dr. Christiane Holländer
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft,

Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein
V 544
Mercatorstraße 3
24106 Kiel
Telefon: 0431-988-7220
Fax: 0431-988-615-7220
E-Mail: christiane.hollaender@melur.landsh.de

Stellungnahme von Herrn Bensemann, Revierleiter Schleswig-Holsteinische Landesforsten:

„Sehr geehrter Herr Kaiser,

ein Teil der Fotos stammt tatsächlich aus der Sturmholzaufarbeitung der Försterei Süderlügum. Genau dort, wo wir uns am 12.12.2013 zusammen mit Herrn Dr. Boller und Herrn Steffen die Sturmflächen am Rande des NSG Süderlügumer Binnendünen angeschaut haben. Die Aufarbeitung der Sturmschäden hat dort, wie überall auf den Flächen der SHLF, nach FSC- und PEFC-Standards stattgefunden.

Für die Bringung des Holzes aus den angrenzenden Waldflächen mussten wir für ein paar wenige Stämme den zwischen NSG und unseren Waldflächen liegenden Reitweg nutzen. Dieser gehört m. E. nicht mehr zum eigentlichen NSG. Der Einfluss auf diesen Reitweg wurde so gut es ging gering gehalten.

Es ist nicht ein einziger Baum im NSG Süderlügumer Binnendünen geworfen, geschweige denn gefällt worden. Kann ja auch nicht, denn die Flächen sind ja nahezu baumfrei. Im Zuge von Entkusselungsmaßnahmen entnehmen wir dort in Absprache mit der UNB von Zeit zu Zeit den Aufwuchs.

Im Zuge der Sturmholzaufarbeitung werden wir nun auch in die angrenzenden Bereiche der NSG Schwansmoor, Schwarze Berge, Kranichmoor und Süderberge kommen. Auch hier lassen wir selbstverständlich ein höchstes Maß an Vorsicht gegenüber dem eigentlichen NSG walten.

Sollten diesbezüglich weitere Fragen bzw. Klärungsbedarf bestehen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Torsten Bensemann“

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Schleswig-Holsteinische Landesforsten (AöR)

Försterei /Jugendwaldheim Süderlügum

Försterei 4

25923 Süderlügum

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Kommentar zu FRAGEN NOCH NICHT BEANTWORTET von Antwort BUND Nordfrisland http://beste-stadt.net/blog/2014/03/16/fragen-noch-nicht-beantwortet/#comment-17761 Antwort BUND Nordfrisland Wed, 19 Mar 2014 20:40:03 +0000 http://beste-stadt.net/?p=3879#comment-17761 Hallo Sven, in der Tat haben unsere nordfriesischen Wälder unter dem Sturm Christian einen enormen Schaden genommen. Besonders hat es Eichen - wegen des noch vorhandenen Laubes - und Nadelbäume - hier besonders die Monokulturen, umgeworfen. Es hat aber auch - besonders im Süderlügumer Forst - im Mischwald stehende Nadelbäume umgeworfen. Über den Winter und auch jetzt noch wird mit Hochdruck an der Beseitigung der umgeworfenen Stämme gearbeitet. Die Äste und Zweige bleiben zum großen Teil als zukünftiger Humus im Wald bzw. werden zu Faschinen für den Küstenschutz gebunden. Besonders auf den Kahlflächen sieht es schlimm aus und es wird Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern, bis die Schäden sich "verwachsen" haben. Zu deinen Fragen: "Ich frage mich, ob diese Bewirtschaftung in der baumarmen Region Nordfriesland noch zeitgemäß ist?" In den staatlichen Forsten wird seit Jahrzehnten bereits Mischwald angebaut bzw die Nadelbaummonokulturen zum Mischwald umgebaut. Die Flächen die jetzt frei geworden sind, sollen alle als Mischwald aufgeforstet werden. In den Privatwäldern herrschen Monokulturen vor, sollen aber auch als Mischwald wider aufgeforstet werden - sonst gibt es keine Förderung. Was nach und nach für die nächsten Jahrzehnte vorgesehen war, wird jetzt beschleunigt stattfinden. "Gehört der Wald nur noch der Forstwirtschaft?" Zum Teil ja, zum Teil in Privatbesitz "Kann es sein das der Wald nicht mehr betretbar ist, gerade bei feuchtem Wetter?" Die meisten Wege müssten wieder frei sein und damit wieder betretbar. Besonders in den Windwurfgebieten sind die Wege aber z.T. stark zerfahren und nur schwer begehbar. "Hat nicht jeder das Recht auf Wald und Natur?" Ja Viele Grüße Carl-Heinz Carl-Heinz Christiansen stellv. Landesvorsitzender Sprecher BUND-Nordfriesland Hallo Sven,

in der Tat haben unsere nordfriesischen Wälder unter dem Sturm Christian einen enormen Schaden genommen. Besonders hat es Eichen – wegen des noch vorhandenen Laubes – und Nadelbäume – hier besonders die Monokulturen, umgeworfen. Es hat aber auch – besonders im Süderlügumer Forst – im Mischwald stehende Nadelbäume umgeworfen. Über den Winter und auch jetzt noch wird mit Hochdruck an der Beseitigung der umgeworfenen Stämme gearbeitet. Die Äste und Zweige bleiben zum großen Teil als zukünftiger Humus im Wald bzw. werden zu Faschinen für den Küstenschutz gebunden. Besonders auf den Kahlflächen sieht es schlimm aus und es wird Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern, bis die Schäden sich “verwachsen” haben.
Zu deinen Fragen:
“Ich frage mich, ob diese Bewirtschaftung in der baumarmen Region Nordfriesland noch zeitgemäß ist?”
In den staatlichen Forsten wird seit Jahrzehnten bereits Mischwald angebaut bzw die Nadelbaummonokulturen zum Mischwald umgebaut. Die Flächen die jetzt frei geworden sind, sollen alle als Mischwald aufgeforstet werden. In den Privatwäldern herrschen Monokulturen vor, sollen aber auch als Mischwald wider aufgeforstet werden – sonst gibt es keine Förderung. Was nach und nach für die nächsten Jahrzehnte vorgesehen war, wird jetzt beschleunigt stattfinden.

“Gehört der Wald nur noch der Forstwirtschaft?”
Zum Teil ja, zum Teil in Privatbesitz

“Kann es sein das der Wald nicht mehr betretbar ist, gerade bei feuchtem Wetter?”
Die meisten Wege müssten wieder frei sein und damit wieder betretbar. Besonders in den Windwurfgebieten sind die Wege aber z.T. stark zerfahren und nur schwer begehbar.

“Hat nicht jeder das Recht auf Wald und Natur?”
Ja

Viele Grüße

Carl-Heinz

Carl-Heinz Christiansen
stellv. Landesvorsitzender
Sprecher BUND-Nordfriesland

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Kommentar zu FRAGEN NOCH NICHT BEANTWORTET von sven http://beste-stadt.net/blog/2014/03/16/fragen-noch-nicht-beantwortet/#comment-17759 sven Tue, 18 Mar 2014 18:47:50 +0000 http://beste-stadt.net/?p=3879#comment-17759 Seher geehrter Herr Bohl, wie Sie sehen hat Herr Lossau Ihr Schreiben an mich zur Beantwortung weitergeleitet. Ich bin in Nordfriesland und Dithmarschen als Vertreter der unteren Forstbehörde tätig. Ende Oktober ist besonders der Wald in Nordfriesland und des nördlichen Kreises Schleswig-Flensburg von einem Sturm historischem Ausmaßes geschädigt worden. Allein in Nordfriesland gibt es im Privat- und Kommunalwald etwa 800 flächige Windwürfe, die sich zu einer Fläche von 400-500 ha aufsummieren. Hunderte von Waldbesitzern sind davon betroffen. Dazu kommen die Schäden in den Landes - und Bundesforsten, die ein ähnliches Ausmaß annehmen. Wie von Ihnen erwähnt, handelt es sich dabei vorwiegend um Nadelholzbestände. Dabei sind die flachwurzelnden Fichten (Sitka- und Rotfichte) besonders betroffen. Aber auch die zu diesem Zeitpunkt noch belaubte Lärche ist stark betroffen. Tannen - also in Süderlügum vw. Weißtannen - sind vergleichsweise weniger betroffen und haben dort relativ stabile z.T. plenterartig aufgebaute Mischbestände entwickelt. Die Weißtanne hat ein besonders tief gehende Durchwurzelung, sofern es der Boden erlaubt. Auch die aus historischen Gründen weniger vorhandenen älteren Laubholzbestände sind durch den frühen Termin des Sturms betroffen, aber glücklicherweise kaum durch Flächenwürfe, was in der Tat noch einmal die höhere Sturmtoleranz des meisten Laubholzes zeigt - für Pappeln gilt das zum Beispiel nicht. Vor den Eigentümern stehen gewaltige Aufgaben, denn riesige Waldflächen müssen aufgearbeitet und wieder aufgeforstet werden. Sollten Sie einige der vielen großen nicht aufgearbeiteten Windwürfe gesehen haben, werden Sie mir zustimmen, dass diese Flächen trotz der nun dort vorhandenen Kronenreste etc. nun schon viel leichter und vor allem ungefährlicher zu betreten sind. In einem riesigen Kraftakt versuchen die betroffenen Eigentümer, die umgefallenen Bäume einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Der nachwachsende Rohstoff Holz ist ein wichtiges, CO² - neutrales, Produkt für diverse Verwendungen. Für viele Eigentümer ist es das erste mal, nach jahrzehntelangem Warten, dass Sie überhaupt auf Ihrem Waldgrundstück etwas ernten können. Das Windwurfholz nicht aufzuarbeiten würden im Übrigen nicht nur einen finanziellen Verlust, sondern wie gesagt auch Gefahren verursachen, nicht nur für Erholungsuchende, sondern auch durch die Möglichkeit, dass sich in diesen Stämmen verschiedene Borkenkäferarten vermehren können, die in der Folge auch verbleibende lebende Bäume befallen könnten. Das Aufarbeiten dieser Flächen ist praktisch nur mit Maschinen also den so genannten Vollerntern möglich. Ein händisches Aufarbeiten der Windwurfflächen ist extrem gefährlich und hat in der Vergangenheit zu zahlreichen Todesopfern geführt. Die hohe Leistungsfähigkeit dieser Maschinen ist heutzutage ohnehin besonders im Nadelholz der so genannten motormanuellen Aufarbeitung auch unter normalen Bedingungen weit überlegen. Die Verdichtung der Böden durch diese Maschinen sind in der Tat ein viel diskutiertes Problem. Obgleich die Verlagerung auf mehrere Breitreifen oder tw. auch Bänder bereits eine deutliche Entlastung beim Bodendruck bringen, versuchen die viele Betriebe (dazu gehört auch die Landesforst) das Befahren auf die Rückegassen zu beschränken, wo abgelagerter Schlagabraum den Bodendruck zusätzlich mildert. Wie viele andere Waldbestände in den letzten Jahren werden auch diese nun neu wiederaufzuforstenden Wäldern als Mischwald wieder angepflanzt werden. Ich bitte Sie zu berücksichtigen, dass bestimmte Entwicklungen sich im Wald über sehr lange Zeiträume erstrecken. Ich hoffe ich konnte ihre Fragen ausreichend beantworten. Spezielle Fragen in Bezug auf den Süderlügumer Wald könnten Sie auch an den Revierförster Herrn Bensemann richten. Ansonsten könnten Sie mich auch wegen weiterer Fragen anrufen. Wenn Sie wollen, könnte ich Ihnen einen kleinen Artikel über die Geschichte des Waldes in NF zusenden, den ich vor kurzem geschrieben habe. Mit freundlichen Grüßen Dietmar Steenbuck Seher geehrter Herr Bohl,
wie Sie sehen hat Herr Lossau Ihr Schreiben an mich zur Beantwortung weitergeleitet. Ich bin in Nordfriesland und Dithmarschen als Vertreter der unteren Forstbehörde tätig.
Ende Oktober ist besonders der Wald in Nordfriesland und des nördlichen Kreises Schleswig-Flensburg von einem Sturm historischem Ausmaßes geschädigt worden. Allein in Nordfriesland gibt es im Privat- und Kommunalwald etwa 800 flächige Windwürfe, die sich zu einer Fläche von 400-500 ha aufsummieren. Hunderte von Waldbesitzern sind davon betroffen. Dazu kommen die Schäden in den Landes – und Bundesforsten, die ein ähnliches Ausmaß annehmen.
Wie von Ihnen erwähnt, handelt es sich dabei vorwiegend um Nadelholzbestände. Dabei sind die flachwurzelnden Fichten (Sitka- und Rotfichte) besonders betroffen. Aber auch die zu diesem Zeitpunkt noch belaubte Lärche ist stark betroffen. Tannen – also in Süderlügum vw. Weißtannen – sind vergleichsweise weniger betroffen und haben dort relativ stabile z.T. plenterartig aufgebaute Mischbestände entwickelt. Die Weißtanne hat ein besonders tief gehende Durchwurzelung, sofern es der Boden erlaubt. Auch die aus historischen Gründen weniger vorhandenen älteren Laubholzbestände sind durch den frühen Termin des Sturms betroffen, aber glücklicherweise kaum durch Flächenwürfe, was in der Tat noch einmal die höhere Sturmtoleranz des meisten Laubholzes zeigt – für Pappeln gilt das zum Beispiel nicht.
Vor den Eigentümern stehen gewaltige Aufgaben, denn riesige Waldflächen müssen aufgearbeitet und wieder aufgeforstet werden. Sollten Sie einige der vielen großen nicht aufgearbeiteten Windwürfe gesehen haben, werden Sie mir zustimmen, dass diese Flächen trotz der nun dort vorhandenen Kronenreste etc. nun schon viel leichter und vor allem ungefährlicher zu betreten sind. In einem riesigen Kraftakt versuchen die betroffenen Eigentümer, die umgefallenen Bäume einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Der nachwachsende Rohstoff Holz ist ein wichtiges, CO² – neutrales, Produkt für diverse Verwendungen. Für viele Eigentümer ist es das erste mal, nach jahrzehntelangem Warten, dass Sie überhaupt auf Ihrem Waldgrundstück etwas ernten können. Das Windwurfholz nicht aufzuarbeiten würden im Übrigen nicht nur einen finanziellen Verlust, sondern wie gesagt auch Gefahren verursachen, nicht nur für Erholungsuchende, sondern auch durch die Möglichkeit, dass sich in diesen Stämmen verschiedene Borkenkäferarten vermehren können, die in der Folge auch verbleibende lebende Bäume befallen könnten.
Das Aufarbeiten dieser Flächen ist praktisch nur mit Maschinen also den so genannten Vollerntern möglich. Ein händisches Aufarbeiten der Windwurfflächen ist extrem gefährlich und hat in der Vergangenheit zu zahlreichen Todesopfern geführt. Die hohe Leistungsfähigkeit dieser Maschinen ist heutzutage ohnehin besonders im Nadelholz der so genannten motormanuellen Aufarbeitung auch unter normalen Bedingungen weit überlegen. Die Verdichtung der Böden durch diese Maschinen sind in der Tat ein viel diskutiertes Problem. Obgleich die Verlagerung auf mehrere Breitreifen oder tw. auch Bänder bereits eine deutliche Entlastung beim Bodendruck bringen, versuchen die viele Betriebe (dazu gehört auch die Landesforst) das Befahren auf die Rückegassen zu beschränken, wo abgelagerter Schlagabraum den Bodendruck zusätzlich mildert.

Wie viele andere Waldbestände in den letzten Jahren werden auch diese nun neu wiederaufzuforstenden Wäldern als Mischwald wieder angepflanzt werden. Ich bitte Sie zu berücksichtigen, dass bestimmte Entwicklungen sich im Wald über sehr lange Zeiträume erstrecken.

Ich hoffe ich konnte ihre Fragen ausreichend beantworten. Spezielle Fragen in Bezug auf den Süderlügumer Wald könnten Sie auch an den Revierförster Herrn Bensemann richten. Ansonsten könnten Sie mich auch wegen weiterer Fragen anrufen. Wenn Sie wollen, könnte ich Ihnen einen kleinen Artikel über die Geschichte des Waldes in NF zusenden, den ich vor kurzem geschrieben habe.

Mit freundlichen Grüßen
Dietmar Steenbuck

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Kommentar zu Unsere Bäume und der Sturm Christian von sven http://beste-stadt.net/blog/2013/11/06/sturm-christian/#comment-17562 sven Tue, 12 Nov 2013 09:30:11 +0000 http://beste-stadt.net/?p=3592#comment-17562 Hallo Björn, Du so recht! Ich glaube wirklich das die Verantwortlichen der Stadt, mehr Geld für Prestige Objekte ausgeben, anstatt normale Aufgaben zu erledigen. Jeder Bürgermeister braucht halt seinen Leuchtturm oder Flughafen. Niebüll hat dafür öffentliche Luxus WZ, die meisten Parkplätze der Region, lieber Gebäude abreisen als Sanieren und demnächst Luxus Sportanlagen die sein gleiches Suchen, aber für Übungsleiter oder für Personal des Haus der Jugend wird kein Geld ausgegeben. Zu den Pflichten der Stadt gehört eben auch, regelmäßige Kontrolle des städtischen Baumbestandes. Diese fallen auch unter die Sicherung des Schulweges. Dies nicht zu tun ist rechtlich sehr bedenklich und fahrlässig. Sven Bohl

Hallo Björn,

Du so recht!
Ich glaube wirklich das die Verantwortlichen der Stadt, mehr Geld für Prestige Objekte ausgeben, anstatt normale Aufgaben zu erledigen. Jeder Bürgermeister braucht halt seinen Leuchtturm oder Flughafen. Niebüll hat dafür öffentliche Luxus WZ, die meisten Parkplätze der Region, lieber Gebäude abreisen als Sanieren und demnächst Luxus Sportanlagen die sein gleiches Suchen, aber für Übungsleiter oder für Personal des Haus der Jugend wird kein Geld ausgegeben.
Zu den Pflichten der Stadt gehört eben auch, regelmäßige Kontrolle des städtischen Baumbestandes. Diese fallen auch unter die Sicherung des Schulweges. Dies nicht zu tun ist rechtlich sehr bedenklich und fahrlässig.

Sven Bohl

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Kommentar zu Unsere Bäume und der Sturm Christian von B.Eng. Björn Petersen http://beste-stadt.net/blog/2013/11/06/sturm-christian/#comment-17551 B.Eng. Björn Petersen Sat, 09 Nov 2013 12:56:13 +0000 http://beste-stadt.net/?p=3592#comment-17551 Hallo Sven, die tote Lärche wäre sicherlich einfach als Gefahr und Handlungsbedarf zu erkennen gewesen. Sicherlich reagiert die Stadt auf Hinweise und kümmert sich dann um diese Hinweise wenn tatsächlich Bedarf besteht. Dass ein maroder Baumbestand bei regelmäßiger Kontrolle nur schwer erkennbar ist, halte ich nicht richtig. Wozu wird Baumkontrolle in den entsprechenden Studiengängen und Fortbildungen intensiv geschult. Es gibt so viele Hinweise am Baum, die teilweise ein Gärtnermeister nicht zu deuten weiß. Mir stellt sich bezüglich der Eiche die Frage, ob der kontrollierende und ausführende Gärtner wirklich bezüglich der Baumkontrolle und Baumpflege geschult war. Oftmals führen Gärtner aus dem Garten- und Landschaftsbau diese Arbeiten aus. Meine berufliche Erfahrung zeigt mir aber seit Jahren, dass diese aber in der Baumpflege nicht annähernd ausreichen qualifiziert sind. Für die Ausführung von Baumpflegemaßnahmen schlage ich deshalb nur ausgebildete Baumpfeger, European Treeworker oder Fachagrarwirte Fachrichtung Baumpfege vor. Eine Baumkontrolle und Baumbewertung deute ich nur als fachlich richtig wenn sie von einem zertifizierten Baumkontrolleur oder einem entsprechend ausgebildeten Ingenieur/Landschaftsarchitekt durchgeführt wurde. Bei dem Umdenken, weil die Klimabedingungen in Zukunft wohl extremer werden, gebe ich dir Recht. Aber dieses setzt natürlich auch voraus, dass Kontrollen von Bäumen und Baumpflegemaßnahmen nicht erst durchgeführt werden, wenn es entsprechende Hinweise aus der Bevölkerung gibt, sondern dass diese Kontrollen und erforderliche Maßnahmen mindestens einmal jährlich durchgeführt werden, ganz von alleine und ohne Hinweise aus der Bevölkerung. (Übrigens kenne ich eine Straße in Niebüll, wo es in den letzten 3 Jahren schon mehrfach Hinweise zu erforderlichen baumpflegerischen Maßnahmen gegeben hat, aber bis heute noch nichts passiert ist. Hier gab es beim Sturm auch mehrere Schäden an öffentlichen Bäumen.) Wären die öffentlichen Bäume in Niebüll regelmäßig kontrolliert worden, wären die Schäden deutlich geringer ausgefallen. Mit freundlichen Grüßen, Björn Petersen

Hallo Sven,

die tote Lärche wäre sicherlich einfach als Gefahr und Handlungsbedarf zu erkennen gewesen.
Sicherlich reagiert die Stadt auf Hinweise und kümmert sich dann um diese Hinweise wenn tatsächlich Bedarf besteht.
Dass ein maroder Baumbestand bei regelmäßiger Kontrolle nur schwer erkennbar ist, halte ich nicht richtig.
Wozu wird Baumkontrolle in den entsprechenden Studiengängen und Fortbildungen intensiv geschult.
Es gibt so viele Hinweise am Baum, die teilweise ein Gärtnermeister nicht zu deuten weiß.

Mir stellt sich bezüglich der Eiche die Frage, ob der kontrollierende und ausführende Gärtner wirklich bezüglich der Baumkontrolle und Baumpflege geschult war.
Oftmals führen Gärtner aus dem Garten- und Landschaftsbau diese Arbeiten aus. Meine berufliche Erfahrung zeigt mir aber seit Jahren, dass diese aber in der Baumpflege nicht annähernd ausreichen qualifiziert sind.
Für die Ausführung von Baumpflegemaßnahmen schlage ich deshalb nur ausgebildete Baumpfeger, European Treeworker oder Fachagrarwirte Fachrichtung Baumpfege vor.
Eine Baumkontrolle und Baumbewertung deute ich nur als fachlich richtig wenn sie von einem zertifizierten Baumkontrolleur oder einem entsprechend ausgebildeten Ingenieur/Landschaftsarchitekt durchgeführt wurde.

Bei dem Umdenken, weil die Klimabedingungen in Zukunft wohl extremer werden, gebe ich dir Recht.
Aber dieses setzt natürlich auch voraus, dass Kontrollen von Bäumen und Baumpflegemaßnahmen nicht erst durchgeführt werden, wenn es entsprechende Hinweise aus der Bevölkerung gibt, sondern dass diese Kontrollen und erforderliche Maßnahmen mindestens einmal jährlich durchgeführt werden, ganz von alleine und ohne Hinweise aus der Bevölkerung.
(Übrigens kenne ich eine Straße in Niebüll, wo es in den letzten 3 Jahren schon mehrfach Hinweise zu erforderlichen baumpflegerischen Maßnahmen gegeben hat, aber bis heute noch nichts passiert ist. Hier gab es beim Sturm auch mehrere Schäden an öffentlichen Bäumen.)
Wären die öffentlichen Bäume in Niebüll regelmäßig kontrolliert worden, wären die Schäden deutlich geringer ausgefallen.

Mit freundlichen Grüßen,
Björn Petersen

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Kommentar zu Unsere Bäume und der Sturm Christian von sven http://beste-stadt.net/blog/2013/11/06/sturm-christian/#comment-17549 sven Sat, 09 Nov 2013 09:18:05 +0000 http://beste-stadt.net/?p=3592#comment-17549 Hallo Björn, mein Wahrnehmung ist zu nächst ein mal die gleiche. Baumpflege arbeiten finden nicht so oft statt, es sei denn, die Stadt Niebüll kann das Holz verkaufen, dann wird schnell abgeholzt. Bei mir in der Nähe steht seit gut zwei Jahren eine tote Lerche. Was geschah beim Sturm? Die Lerche kippte um wie ein Streichholz. Ich glaube das die Stadt reagiert, wenn sie von einer notwendigen Baumpflege erfährt. Selbst bei geschultem Blick und ständiger Kontrolle ist maroder Baumbestand nur schwer zu erkennen. Vor meinem Haus steht eine wunderbare Eiche. Ca. 150-200 Jahre alt, dort hat der Stadtgärtner vor kurzen Baumarbeiten durchgeführt. Es wurden einige Äste entfernt und der Gesundheitsstand des Baumes kontrolliert. Beauftragt wurde der Gärtner von meinem Nachbar. Bei bekannt werden ist die Stadt verpflichtet, solche Maßnahmen durchzuführen. Bei dem Sturm brach von der Eiche ein dicker Ast ab. Dass dies vor allem an den hohen Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 Kmh lag, wird wohl keiner bestreiten. Dieser Sturm wahr eine herausfordern, gerade für Pflanzen und Tiere. Aber leider müssen wir uns daran gewöhnen. Den diese Katastrophen sind hausgemacht und werden vor allem von uns Menschen verursacht. Die Klimaerwärmung wird uns in der kommenden Zeit immer heftigere Stürme bescheren. Bei Sturm, der im Norden eigentlich normal ist, und das ist das Problem, denken die Menschen wir leben seit Jahrhunderten damit. Das diese immer heftiger ausfallen wird nur am Rande erwähnt. Versagt hat die Stadt, Kreis und Land, bei der vor Warnung auf den Sturm und der Organisation von Sicherheitsmaßnahmen. Es währe besser gewesen Kindereinrichtungen und Schulen nicht zu öffnen. Ich wahr an dem Sturm Montag, in Niedersachsen, dort wurden die Kindereinrichtungen auf dem Land erst gar nicht geöffnet. Ich Denke hier muss es ein Umdenken geben und die Einschätzung von Stürmen in unserer Region muss überdacht werden, denn Sicherheit gerade bei unseren Kinder geht bedingungslos vor. Sven

Hallo Björn,

mein Wahrnehmung ist zu nächst ein mal die gleiche. Baumpflege arbeiten finden nicht so oft statt, es sei denn, die Stadt Niebüll kann das Holz verkaufen, dann wird schnell abgeholzt. Bei mir in der Nähe steht seit gut zwei Jahren eine tote Lerche. Was geschah beim Sturm? Die Lerche kippte um wie ein Streichholz.
Ich glaube das die Stadt reagiert, wenn sie von einer notwendigen Baumpflege erfährt. Selbst bei geschultem Blick und ständiger Kontrolle ist maroder Baumbestand nur schwer zu erkennen. Vor meinem Haus steht eine wunderbare Eiche. Ca. 150-200 Jahre alt, dort hat der Stadtgärtner vor kurzen Baumarbeiten durchgeführt. Es wurden einige Äste entfernt und der Gesundheitsstand des Baumes kontrolliert. Beauftragt wurde der Gärtner von meinem Nachbar. Bei bekannt werden ist die Stadt verpflichtet, solche Maßnahmen durchzuführen.
Bei dem Sturm brach von der Eiche ein dicker Ast ab.
Dass dies vor allem an den hohen Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 Kmh lag, wird wohl keiner bestreiten. Dieser Sturm wahr eine herausfordern, gerade für Pflanzen und Tiere. Aber leider müssen wir uns daran gewöhnen. Den diese Katastrophen sind hausgemacht und werden vor allem von uns Menschen verursacht. Die Klimaerwärmung wird uns in der kommenden Zeit immer heftigere Stürme bescheren. Bei Sturm, der im Norden eigentlich normal ist, und das ist das Problem, denken die Menschen wir leben seit Jahrhunderten damit. Das diese immer heftiger ausfallen wird nur am Rande erwähnt. Versagt hat die Stadt, Kreis und Land, bei der vor Warnung auf den Sturm und der Organisation von Sicherheitsmaßnahmen. Es währe besser gewesen Kindereinrichtungen und Schulen nicht zu öffnen.
Ich wahr an dem Sturm Montag, in Niedersachsen, dort wurden die Kindereinrichtungen auf dem Land erst gar nicht geöffnet.
Ich Denke hier muss es ein Umdenken geben und die Einschätzung von Stürmen in unserer Region muss überdacht werden, denn Sicherheit gerade bei unseren Kinder geht bedingungslos vor.

Sven

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Kommentar zu POLITIK SCHLÄFT – GERICHT HELL WACH von sven http://beste-stadt.net/blog/2013/10/22/politik-schlaft-gericht-hell-wach/#comment-17499 sven Fri, 25 Oct 2013 07:36:57 +0000 http://beste-stadt.net/?p=3558#comment-17499 Hallo Christian, Du hast recht. Ich habe aber geschrieben, in der Vergangenheit hat Lichtblick die Umlage nicht weiter gegeben. Auch der Strompreis bei Naturstrom ist in der Vergangenheit nicht gestiegen, dort wurde die Umlage nicht weiter gegeben, weil Ökostrom an der Leipziger Strombörse billiger verkauft wird als Strom aus Kohle und Atom. Was aktuell bei Lichtblick und Co gemacht wird wahr für mich nicht Gegenstand. Ich habe auch nicht auf die aktuelle Preisgestaltung geschaut, ich bin aus Überzeugung bei einen reinen Ökostrom Anbieter und nehme höhere Zahlungen in Kauf. Sven Hallo Christian,

Du hast recht.
Ich habe aber geschrieben, in der Vergangenheit hat Lichtblick die Umlage nicht weiter gegeben. Auch der Strompreis bei Naturstrom ist in der Vergangenheit nicht gestiegen, dort wurde die Umlage nicht weiter gegeben, weil Ökostrom an der Leipziger Strombörse billiger verkauft wird als Strom aus Kohle und Atom. Was aktuell bei Lichtblick und Co gemacht wird wahr für mich nicht Gegenstand.
Ich habe auch nicht auf die aktuelle Preisgestaltung geschaut, ich bin aus Überzeugung bei einen reinen Ökostrom Anbieter und nehme höhere Zahlungen in Kauf.

Sven

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Kommentar zu POLITIK SCHLÄFT – GERICHT HELL WACH von Christian http://beste-stadt.net/blog/2013/10/22/politik-schlaft-gericht-hell-wach/#comment-17497 Christian Fri, 25 Oct 2013 06:05:44 +0000 http://beste-stadt.net/?p=3558#comment-17497 Ich habe den Artikel interessiert durchgelesen. Da ich Kunde eines "klassischen" Stromanbieters bin gehe ich davon aus, auf Grund der Erhöhung der EEG- anderer Umlagen für 2014 eine Preiserhöhung präsentiert zu bekommen. Also habe ich mal auf die Seite von Lichtblick geschaut, die nach Deinem Artikel die Umlage nicht weitergeben. Unglücklicherweise nehmen die jetzt schon 1 Cent/kwh und 2,00 € pro Monat Grundpreis mehr als mein jetziger Anbieter. Das macht bei meinem Verbrauch von knapp 3.000 kWh/Jahr über 50,00 € aus. Vielleicht solltest Du den Artikel noch einmal überarbeiten. P.S. mein Versorger ist nicht einer der in der Diskussion stehenden Discounter. Gruß Christian Ich habe den Artikel interessiert durchgelesen. Da ich Kunde eines “klassischen” Stromanbieters bin gehe ich davon aus, auf Grund der Erhöhung der EEG- anderer Umlagen für 2014 eine Preiserhöhung präsentiert zu bekommen. Also habe ich mal auf die Seite von Lichtblick geschaut, die nach Deinem Artikel die Umlage nicht weitergeben. Unglücklicherweise nehmen die jetzt schon 1 Cent/kwh und 2,00 € pro Monat Grundpreis mehr als mein jetziger Anbieter. Das macht bei meinem Verbrauch von knapp 3.000 kWh/Jahr über 50,00 € aus. Vielleicht solltest Du den Artikel noch einmal überarbeiten. P.S. mein Versorger ist nicht einer der in der Diskussion stehenden Discounter.
Gruß
Christian

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Kommentar zu Energiekonzerne träumen von NIEBÜLL von sven http://beste-stadt.net/blog/2013/09/19/energiekonzerne-traumen-von-niebull/#comment-17377 sven Mon, 23 Sep 2013 08:59:34 +0000 http://beste-stadt.net/?p=3428#comment-17377 Richtiger Kontakt: www.unser-netz-hamburg.de Richtiger Kontakt:

http://www.unser-netz-hamburg.de

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