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KOMMUNALPOLITIK 2.0

KOMMUNALPOLITIK 2.0

Deutschland war einst das Land der Vereinsmeier, der Ehrenämtler. Aber jetzt hat es ein Problem: Ihm gehen die Kandidaten aus. „Die Kommunalpolitik steckt in der Krise“ . „Mitgliederschwund, Nachwuchsprobleme, sinkende Wahlbeteiligung“. Dabei hat eigentlich die Stunde des Bürgers geschlagen in diesem Land. Die Stunde der Wut-, Mut-, und Netzbürger, sie alle haben sich um die Revitalisierung der Demokratie verdient gemacht. Der Bürger ist jetzt eine Größe in der Politik, er wird gehört er wird beteiligt. Doch was fängt er damit an?

Foto Sven bohl

Es gibt hunderte Gemeinden in Deutschland, die finden keinen, der freiwillig ihr Bürgermeister sein will. Die Ortsverbände der Parteien haben nicht mal genug Volk, um ihre Listen vollzukriegen. Früher war der Sitz in einem Gemeinderat ein Auszeichnung, heute ist er eine Last. Früher hatte man Angst, die Wahl zu verlieren. Heute hat man Angst, sie zu gewinnen.

Die große Politik zehrt ihre Akteure aus, doch die Kommunalpolitik ist nicht viel besser. Lokales Engagement frisst Zeit, Kraft und Nerven. Die kleine Politik geht auf Kosten von Familie und Beruf. Dort sitzt auch immer weniger das Volk. Beamte, Rentner und Freiberufler prägen das Bild der kommunalen Volksvertreter. Macht ist oft wichtiger als individuell und nachhaltige Endscheidungen. Eine hohe Fluktuation,der Erenamtlichen Volksvertreter, ist ein Zeichen für wenig Bereitschaft zu Kompromissen. Die kleine Politik ist ein Amateurgeschäft, echte Amateure erreichen dort allerdings wenig.

Deutschland hat Millionen Bundestrainer, alle wissen alles besser.

Nach einer Umfrage von 2014, wünschen sich drei von vier Bürgern mehr Mitsprache, bevor es in der Gemeinde zu Endscheidungen kommt.

Foto Sven Bohl

Junge Leute haben weniger Freizeit als früher, diese verbringen sie nicht mit Debatten über die kommunale Baumverordnung. Übel nehmen kann man ihnen das nicht wirklich. Aus Politikverdrossenheit ist bei vielen ein Misstrauen gegen die Institutionen gewachsen, auch vor Ort.

Der Bürger heute kann sich Blitz schnell informieren und organisieren. Er hat sich emanzipiert von Parteien, Verbänden und Kirchen. Er kann ohne sich zu bewegen, Bürgerbegehren, online Petitionen lostreten.

Der Bürger ist an sich egoistischer Geworden und eigentlich eine ein Mann- Partei. Der eine Kämpft für eine Tempo- 30- Zone weil er Kinder hat, der Andere dagegen, weil er Porsche fährt.

Und weil beide so laut schreien, muss die Politik diskutieren was für alle am besten ist.

Wenn irgendwo wider Vertrauen in die Politik wachsen soll, dann in den Kommunen. Wenn wir wider auf Kümmerer treffen und nicht auf Eiferer.

Quelle: SZ,

http://www.sueddeutsche.de/leben/lokalpolitik-ein-echter-staatsmann-1.2447769

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