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Power to Gas

Power to Gas

Der Effekt ist um so stärker, je dezentraler die flexiblen Stromerzeuger platziert und je klüger sie gesteuert werden. Auch die intelligente Steuerung der Nachfrage, also deren zeitliche Verlagerung, kann den Bedarf an Netzen wie auch an Speichern reduzieren. Man nutzt also den Strom vor allem dann, wenn er reichlich vorhanden ist.

Neue Stromleitungen sollen gebaut werden um den Strom vom Norden in den Süden abzuleiten. Aber brauchen wir diese Leitungen? Gibt es nicht Alternativen, die vor allem kostengünstiger sind als neue Stromleitungen. Suedlink heißt ein Projekt und soll von Willster in Schleswig- Holstein nach Grafenrheinfeld in Bayern führen. Oder die Süd-Ost-Trasse, soll von Magdeburg bis nach Grundremmingen in Bayern verlaufen. Die veranschlagten Kosten, belaufen sich Minimum bei 22 Milliarden Euro für 92 große und kleine Projekte in den nächsten 10 Jahren. Das diese Summe schnell steigen wird ist zu erwarten. Denn Erdkabel und andere Streckenführungen sind nicht ausgeschlossen.

Aber vor allem entscheidet der Bedarf an Speichern und Netzen auch der künftige Stromverbrauch. Das Unternehmen Agora Energiewende hat berechnet, der langfristige Ausbaubedarf im Übertragungsnetz bis zum Jahr 2050 „bei einer Steigerung der Energieeffizienz von 8.500 Kilometer Leitungslänge auf einen Ausbaubedarf zwischen 1.750 und 5.000 Kilometer gesengt werden“.

Foto Sven Bohl

Unerlässlich sind zusätzlich weitere Innovationen gerade in der Speichertechnik. Statt Windstrom aus Norddeutschland in den Süden zu transportieren, könnte man diesen in Zeiten des Überflusses vor Ort in Wärme umwandeln. Power to Heat nennt sich das Verfahren, wobei auch noch Erdgas eingespart wird. Das kann dann im Süden wo Strom benötigt wird, verstromt werden. Im zweiten Schritt, Power to Gas, wird überschüssiger Strom genutzt, um per Elektrolyse Wasserstoff und später Methan (Erdgas) zu erzeugen. Die Ausbeute bei der Umwandlung von Strom zu Erdgas beträgt zwar nur 60 Prozent. Aber das ist immer noch deutlich besser, als wenn man Windräder abschaltet, wenn der Wind stark weht und den Strom gar nicht nutzen kann.

Foto Sven Bohl

Wenn das Methan in Norddeutschland erzeugt wird und im Süden verstromt wird, kommt der Windstrom auch ohne neue Hochspannungsleitungen zu den Industrieunternehmen.

Die Politik streiten weiter über die Energiewende über Stromleitungen und Speicher. Bayern will keine Stromleitungen und Schleswig Holstein keine Speicher. Obwohl im nördlichen Bundesland die Grünen doch die Energiewende vorantreiben wollten.

Im Bund wirft die grüne Bundestagsfraktion den Bayern vor die Energiewende zu blockieren.

Sven Bohl

http://www.sonnenseite.com/de/wirtschaft/die-energiewende-braucht-keinen-kapazitaetsmarkt.html

http://www.sonnenseite.com/de/wirtschaft/agora-energiepreise-erreichen-erneut-tiefstand.html

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