Warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w00dfff3/wp-includes/ms-load.php on line 113

Warning: session_start(): Cannot send session cookie - headers already sent by (output started at /www/htdocs/w00dfff3/wp-includes/ms-load.php:113) in /www/htdocs/w00dfff3/wp-content/plugins/events-manager/classes/em-notices.php on line 11

Warning: session_start(): Cannot send session cache limiter - headers already sent (output started at /www/htdocs/w00dfff3/wp-includes/ms-load.php:113) in /www/htdocs/w00dfff3/wp-content/plugins/events-manager/classes/em-notices.php on line 11
” DIE RENTE IST SICHER ” ……. | beste-stadt.net (test-phase Niebüll)

Willkommen

auf den neuen Seiten von beste-stadt

beste-stadt-Archiv

  1. Wir freuen uns über jede Einsendung, Pressemeldung, Leserbrief!
” DIE RENTE IST SICHER ” …….

” DIE RENTE IST SICHER ” …….

Die Kapitalgedeckte Alterssicherung ist kein Ersatz für eine solidarische Rente. Die Privatversicherung kann die Sozialversicherung ergänzen, aber nicht ersetzen. Mit der Kapitaldeckung steckt die Rente in der Sachgasse.

Die Chancen der Arbeit entscheiden über die Chancen der Alterssicherung. Das ist die einfache Wahrheit, die dem Rentensystem zugrunde liegt. Eine Gesellschaft, deren Angelpunkt die Arbeit bietet, ist menschenfreundlicher als eine Wirtschaft, die sich nur um das Kapital dreht.

Die Bedeutung des Kapitals nimmt im Zeitalter der Informatik rapide ab. Innovation und Wissen werden wichtiger als als Kapital. Allerdings wandelt sich der Arbeitsbegriff. Arbeit ist nicht nur die Alte Lohnarbeit. Auf die Veränderung der Arbeit muss das Rentensystem reagieren.

Foto Sven Bohl

Eine Wirtschaft, deren Angelpunkt die Arbeit ist, bietet mehr Chancen zur Menschenfreundlichkeit als eine Gesellschaft, in der sich alles ums Kapital dreht.

Kapitalgedeckte Privatversicherungen haben keine ausreichenden Antworten auf das Risiko der Arbeitslosigkeit, der Erwerbsunfähigkeit, Krankheit – und keinen Sinn für Familie. Ihr fehlt dafür der Mechanismus des Solidarausgleichs.

In Deutschland macht man zur Zeit, miserable Erfahrungen mit der Riester-Rente. Das Erwachen fügt noch, wenn die heutigen Beitragszahler in die Rente kommen. Dann werden sie feststellen, dass die Riester-Rente das Loch nicht schließt, das sie mit der von ihr bewirkten Senkung des Rentensystem gerissen hat. Hauptgewinner sind die Versicherungskonzerne. Am Ende der Riester-Rente steht paradox Ergebnisse: niedrige Alterseinkommen und höhere Beiträge. Diese „Ungerechte“: Mehr „Beitrag“ für weniger „Rente“ kommt auch deshalb zustande, weil die „Verwaltungskosten“ der privaten Versicherungen (15 bis 20 Prozent) sehr viel höher sind als jene der staatlichen Rentenversicherung (1,5 Prozent). Die staatlichen Zuschüsse zur Riester-Rente werden von den Kosten der Verwaltung und der Rendite aufgefressen, welche die Versicherungskonzerne für sich abzweigen. Hinzu kommt, das der Arbeitgeberbeitrag entfallen, die Arbeitnehmer den Beitrag zur Priester-Rente allein zahlen.

Bei Tageslicht betrachtet müssen die Jungen auch noch die Jüngeren versorgen, nämlich ihre Kinder. Die Generationssolidarität ist dreigliedrig. Wobei keine Generation, wenn es gerecht zugeht, überfordert wird. Denn auch die Jungen werden einmal alt, und die Alten waren einmal jung. So gleicht sich die Umverteilung im Generationsvertrag immer wider aus.

Das Gesetz der bäuerlichen Generationssolidarität ist einfach: Der Bauer gewährt seinen Kindern Kredit, indem er sie durchfüttert, und zahlt bei seinen Eltern die Schulden ab für das, was er von ihnen bekommen hat. Das ist das einfache Geheimnis des Generationsvertrag.

Foto Sven Bohl

Die „neoliberalen Kapitaldecker“ täuschen eine Selbstvorsorge vor, die es realwirtschaftlich nicht gibt. Vielleicht konnte man im Mittelalter Korn in sieben fetten Jahren speichern, um es in den mageren Jahren zu verbrauchen. Unter den Bedingungen einer modernen Gesellschaft ist dies eine Illusion. Das Kapital ist nur so viel wert, wie es im Zeitpunkt der Inanspruchnahme auch genutzt wird und dadurch Rendite abwerfen kann. Eine Immobilie die keinen Mieter oder Käufer findet, bringt keine Einnahmen.

Sollen die lohnabhängig Beschäftigten mit ihren Beiträgen auch noch ihren Metzger finanzieren, die mit ihren Spekulationen die reale Wirtschaft ruinieren? Die großen Pensionsfonds jedenfalls haben viele Arbeitsplätze mit ihrem Finanzgebaren kaputtgemacht.

Sven Bohl

Quelle: Norbert Blüm, Gastautor im Kontext, Wochenzeitung.

Rentenversicherung in Deutschland : http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Rentenversicherung_%28Deutschland%29

Riester Rente : http://de.wikipedia.org/wiki/Riester-Rente

Rentrenvegleich von Verdi : https://www.verdi.de/themen/rente-soziales/++co++8ca299ac-b1f1-11e0-46e5-00093d114afd

Free PDF    Sende Artikel als PDF   

Related posts:

  1. 2012…Rente mit 67
  2. “RENTE MIT DREIUNDSECHZIG”
  3. GroKo=CSPDU
  4. PEGIDA – PRESSEFREIHEIT
  5. Energiewende im Haushalt

Hinterlasse eine Antwort

  

  

  


*

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>