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ENERGETISCHE HOFFNUNGEN

ENERGETISCHE HOFFNUNGEN

Foto Sven Bohl

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Energetische Hoffnung.

Zum ersten mal seit Jahren ist 2014 der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) aus deutschen Kraftwerken gesunken, statt wie bisher, weiter zusteigen. Die Daten der AG Energiebilanzen, weisen nach, dass der Energieverbrauch 2014 auf den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung sank: um etwa 14 Prozent gegenüber 1990. Rechnet man jedoch den Warmen Winter heraus sanken die CO2 Emissionen gerade mal um 1 Prozent.

Bisher hat die Energiewände, in den Verbrauchern jährlich etwa 20 Millionen Euro investiert haben, ihren Zweck nichts gebracht für den Klimaschutz. Trotz rekordverdächtigen Zubaus von Wind – und Solaranlagen und obwohl gerade die erneuerbaren Energien zum ersten Mal mit über 27 Prozent den Löwenanteil an der deutschen Stromversorgung übernommen haben: in drei der viel letzten Jahre hat die CO2Emission in Deutschland zugelegt. Von einem „schmutzigen Irrtum“ schreibt die Zeit. Weil immer mehr Erneuerbare auf der Bühne erscheinen, weil sie als Brennstoff nichts kosten, den Strompreis senken, und weil weniger Strom verbraucht wird, „fallen die alten Steinkohle Kraftwerke hinten raus“. Die „echte CO2 – Minderung“ ergebe sich auch aus dem geringeren Stromverbrauch.
Der Rückgang des Stromverbrauchs liegt vor allem an der milden Witterung, ein wenig an der Effizienz und an der schwächelnden energieintensiven chemischen Industrie.

Das die Energiewände und die Reduktion von klimaschädlichen Emissionen so schleppend vorangeht, liegt vor allem an der Politik. Die wohlwollend politische Entscheidungen für die Industrie trifft und gegen die Bürger, gegen den Klimaschutz und gegen den Ausbau der nachhaltigen grünen Energie. Bei regelmäßigen Umfragen bekommt die Energiewände immer noch 70 Prozent Zustimmung. Ab Januar 2015 sinkt zum ersten Mal die EEG – Umlage, 6,24 auf 6,17 Cent pro Kilowattstunde.

Die Erneuerbaren Energien stellen 2014 zum ersten Mal den größten Anteil an der Bruttostromerzeugung 27,3 Prozent.
Windräder erzeugten 52,4 Milliarden kWh
Photovoltaikanlagen 35 Milliarden kWh
Biomasseanlagen 49 Milliarden kWh
Wasserkraftanlagen 21 Milliarden kW

Braunkohle 25,6 Pr0zent, Steinkohle 18 Prozent, Kernkraft 16 Prozent und Erdgas unter 10 Prozent.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien bringe wenig fürs Klima, weil die ungenutzten Emissionszertifikate unter dem EU – Emissionshandel eben anderswo genutzt werden. So kostet eine Tonne CO2 gerade einmal 7 Euro. Da ist wohl allen klar das bei solch ein niedrigen Niveau, kein Interesse besteht CO2 Verschmutzung einzudämmen. Anfang 2015 soll in Brüssel in der neu formierten EU – Kommission die Verhandlungen über die Reform des Emissionshandels beginnen. Wenn das absehbar lange und harte Ringen um diese umstrittene Reform die Aussicht auf höhere Preise für CO2 bringen würde, wäre das eine gute Nachricht. Denn das würde die Braunkohle teurer und unrentabler machen – und die deutsche Umweltministerin könnte sich über eine weitaus stärkere CO2 Reduktion freuen als das magere 1 Prozent.

Sven Bohl

Quelle: taz

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