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SCHADSTOFFWASSER aus der Wand

SCHADSTOFFWASSER aus der Wand

Die Wasserrahmenrichtlinie der EU sollte die Wasserqualität vor allem der Flüsse Verbessern. Nun hat das Helmholtz -Institut für Umweltforschung und der Universität Koblenz Landau, festgestellt das in 80 Prozent der Flüsse Ausnahmeregelungen zu erwirken, weil die Richtlinien mit den derzeitigen Maßnahmen nicht zu erreichen sind. An 4000 Messstellen suchten die Wissenschaftler Rückstände von 223 Chemikalien im Wasser. Die Schadstoffe verursachen in den Gewässern die Veränderung der Artenvielfalt. In extremen Konzentrationen kann es zu toxischen Effekten kommen.

Im Jahr 2013 erfüllten nur 10 Prozent der Flüsse die Kriterien für einen ökologisch guten Zustand. 90 Prozent der Gewässer erreichten die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie nicht.

In den 1970 Jahren soll die Wasserqualität noch schlechter gewesen sein. Wir haben noch die Bilder im Kopf: Fische, die Tot in Flüssen und Seen schwammen. Wasser, das bräunlich oder rot gefärbt war und überall war das Baden verboten.

Heute sagen die Wissenschaftler: die Lage ist schlechter als angenommen. Die Wissenschaftler geben gleich noch umfangreiche Vorschläge zur Bewässerung der Wasserqualität. Das Hautproblem ist die extensive Landwirtschaft mit der Überdüngung der Böden. Ein weiteres Problem sind die Pflanzengifte, die in der Landwirtschaft verspritzt wird. Den größten Anteil haben die Pestizide. Aber auch die Kläranlagen müssen in Zukunft besser die Abwässer klären. Hier fehlen nicht nur strengere Gesätze und Verordnungen, sondern es gibt große Probleme durch Abwässer aus Krankenhäusern und die Belastung durch neue Stoffe (Kunststoffmaterialien).

http://www.sonnenseite.com/Tipps,Mikroplastik+%E2%8%93+unsichtbare+Gefahr,35,a27852.html

Foto Sven Bohl

Diese geben bei jedem Waschgang Mikroplastik Teilchen ab. Die zweite große Gruppe verursacht die Kosmetikindustrie. Schätzungsweise 500 Tonnen Mikroplastikpartikel werden in der Kosmetikindustrie in Deutschland im Jahr eingesetzt. Beispielsweise in Zahncremes oder in Duschgel. 13.000 Plastikmüllpartikel schwimmen pro Quadratmeter im Meer. Nahezu alle Meeresschildkröten haben Plastik im Körper, mehr als 40 Prozent der Wale und Delfine und ein Drittel der Seevögel. Menschen nehmen die Partikel auf, wen sie Meeresbewohner verspeisen. Diese werden in Kläranlagen so gut wie gar nicht zurückgehalten und landen somit im Trinkwasser. Auch in Honig wurden diese Teilchen schon gefunden. Mit sogenannten Kohleaktivfiltern ist ein Rückhalt im Klärbecken möglich, aber aufwendig und teuer.

http://www.bund.net/index.php?id=19850

Foto Sven Bohl

Weiter Schutzmaßnahmen sind Randstreifen an Gewässern, die nicht bewirtschaftet werden. Dort sollte eine Fläche, nach Empfehlung des NABU, von 5 bis 20 Meter betragen. Außerdem ist es unbedingt erforderlich das die EU mehr Schadstoffe in die Liste für besonders gefährliche Schadstoffe in Gewässern aufnimmt. Hier müssen unbedingt Schadstoffgruppen in die Liste aufgenommen werden. Das ist wichtig, dass nicht einfach schädliche Chemikalien mit ähnlichen Stoffen ersetzt werden können.

Diese Zustände kann man auch mit eigenen Augen sehen. Auch in der Umgebung von Niebüll. Monokulturen – wie Maisfelder und Getreidefelder die ausschließlich für Tiermastbetriebe oder Biogasanlagen verwändet werden. Der geringste Teil wird vom Menschen verspeist. Auf diesen Feldern wächst nichts aus die Monokultur, Dank der Pestizide.

http://www.agrarkoordination.de/

Es geht auch anders das kann man auch rund um Niebüll beobachten. Wer mit dem Rad den Risumer Weg benutzt, kann auf höhe der K.-L. Jessen Schule sehen, dass es auch Landwirte gibt die auf Nachhaltigkeit achten (optische Begutachtung). Dort dürfen zwischen den Getreidehalmen auch andere Pflanzen wachsen. Und es wird mit Fruchtfolge gearbeitet. Also in jedem Jahr wird auf diesem Acker eine andere Pflanzenart ausgesät. Meistens in einem Rhythmus von drei Jahren. Das schont den Boden und das Grundwasser und fördert den Ertrag.

Den Landwirten und den Bauernverbänden ist bewusst das Sie zur Zerstörung von Tier und Mensch einen großen Anteil haben. Dies zeigt ein aktueller Fall. Wie die Taz am Mittwoch berichtete: Wurde ein Landwirt verurteilt, weil er die Renaturierung, der Weder Au rückgängig gemacht hat. Anfang 2013, begann der Nabu den Bach in der Nähe von Hamburg zu renaturieren. Sie bauten Kiesbänke und Strömungslenker aus Holz ein. Im Februar hat Christian E. zusammen den Bach auf 130 Meter ausgebaggert. Seine Begründung wahr erstaunlich- ich hatte Angst, dass der Bach steigt und all seine Schadstoffe auf meine landwirtschaftliche Fläche verteilt.

Wie das Bundes Amt für Naturschutz meldet- ist besonders artenreiches Grünland von 2009 bis 2013 um 7,4 Prozent geschrumpft. Dabei ist das Grünland für 40 Prozent der in Deutschland gefährdeten Farn- und Blütenpflanzen der wichtigste Lebensraum.

Sven Bohl

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