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Die Ausbeutung durch die VERLAGE

Die Ausbeutung durch die VERLAGE

Mindestlohn.

300.000 Zeitungszustellerinnen sollen vom Mindestlohn ausgenommen werden. CDU/CSU und die Zeitungsverleger möchten dies gerne umsetzen. Die Zeitungszusteller kennen bald jeden Briefkasten, aber nicht die Menschen, die dort wohnen. 40-60 Kilogram schwere Pakete mit Zeitungen müssen von den Zustellerinnen oft bewegt werden, zu einer Zeit wo die Nation die Nachtruhe geniest. Der Lohn variiert zwischen drei und acht Euro die Stunde, an den Mindestlohn von 8,50 Euro, kommen sie selten heran. 2013 hat Verdi den durchschnittlichen Bruttolohn berechnet, der lag bei 7,79 Euro zuzüglich unterschiedlich hoher steuerfreier Nachtzuschläge, Ausgleich für lange Wege und Entgelt für Wartezeiten, wenn die Zeitungen nicht pünktlich am Abhol-Ort sind. Die Bezahlung für Hilfsmittel-Taschenlampen, Batterien, Reflektoren, Spikes für Schuhe und Kleidung sind nicht einheitlich geregelt. Selbst in Unternehmen, wo es Betriebsräte gibt, kämpfen diese gegen die unterschiedliche Erstattung des Kilometergeldes und die Anschaffung von Regenjacken, billig und nicht atmungsaktiv.

Foto Sven Bohl

Die Abo-Preise bei der SHZ/ Nordfriesland Tageblatt sind seit 2003 stetig um mehrere Prozent erhöht worden. Begründung: steigende Kosten für Zusteller_innen. Die Zusteller inne gingen meistens lehr aus. Nicht ohne Grund lobt der neue Generalsekretär der CDU, die Kompromissbereitschaft der Grüßen Koalition.

Die Politik und die Unternehmen in der BRD haben ein Interesse an schlecht bezahlte Menschen, an Rentnern die nicht mit ihrer geringen Rente leben können. Diese Menschen sind die potenziellen Opfer zur Ausbeutung.

Kopfzerbrechen bereitet den ZustellerInnen und den Gewerkschaften, das neue elektronische Zustellprogramm Sabris, das Wege aus der Luft kartographiert und Strecken und ganze Bezirke optimieren oder ganz neu organisieren soll, damit der Mindestlohn von 8,50 Euro erreicht werde. Die Umverteilung zuungunsten der ZustellerInnen soll so erreicht werden. Der einzelne muß noch mehr Zeitungen zustellen. Selbst sinkende Abozahlen werden nicht berücksichtigt.

Viel schlechter als den Zeitungszustellern des SHZ- Konzern geht es den Briefzustellern im Konzern auch nicht. Diese bringen die Briefe für 10 Cent das Stück zu den Briefkästen. Sie werden aber genau so schlecht behandelt wie ihre Kollegen in der Nacht. Sie fahren zwar mit Regenjacken und der Aufschrift „Nordbrief“ durch die Gegend, aber trocken bleiben sie mit dieser Ausrüstung auch nicht.

Foto Sven Bohl

„Geiz ist geil“ und so funktioniert die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.

Die ZustellerInnen sind in Wahrheit die Säulen der Pressefreiheit, Artikel 5 des Grundgesetzes, dass Recht auf freie Meinungsäußerung.

Sven Bohl

Dazu passt der Artikel: Massenhafte Altersarmut vorprogrammiert, von Wolfgang Lieb. NachDenkSeiten.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=21143

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