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ZUR SONNE ZUR FREIHET 14

ZUR SONNE ZUR FREIHET 14

Muss sich 2014, was ändern?

Ist Mode nicht die Lust nach dem immer Neuen? Obwohl fast jedem von uns, schwindlig wird in dem Augenblick voller überfüllter Ramschregale. Einwegmode? Wegwerfmode? T-Shirts für 1,99 Euro und im Schlussverkauf für 59 Cent. In dem Moment, wo wir die Sachen kaufen, sind sie bereits Müll! Mit dem immer währenden Kick des Käufers nach etwas Neuem und das dunkle Objekt der Begierde hat „anderswo“ bereits Natur, Umwelt und Menschen zerstört. Aber diese Kleider, die im Preis oft weit unter einem Eis liegen, sind nicht zum Vernaschen. Sondern einfach zum Wegwerfen. Im kommenden Jahr wird sich dieser Trend, von Gewinngier und Profitmaximierung hoffentlich verlangsamen. Ausgetragen wird er auf den Knochen und Leibern der Textilarbeiter, weit weg, in Bangladesch und Pakistan. Der feine Staub setzt sich in der Lunge fest. Für die Textilarbeiter ist das, dass Todesurteil.

Slow Fashion wird kommen. Das Lieblingsstück wird gekauft, getragen, getragen und getragen. Nicht weggeworfen, aus alt mach neu.

Eine große Koalition handelt kleingeistig:  Sie deckelt nicht die Schadstoffemission dafür aber den Ausbau regenerativer Energie. Ändern sollte sich auch die Diskussion über die Energiewände. Seit Jahren benutzt man die Diskussion über den Klimaschutz, als Strompreistreiber. Ich glaube die Testbildphase der Großen Koalition dauert bis 2017.

Ich habe während der Zeit, wo ich in Niebüll wohne, viel gearbeitet und hatte wenig Zeit diesen Ort so richtig zu entdecken. Oft frage ich mich ob Niebüll auch in Zukunft lebenswert sein wird. Ich wünsche mir das sich etwas bewegt in Niebüll. Wie kann es sein das die geschichtsträchtigsten Gebäude abgerissen werden, um platz zu machen für Luxuswohnungen? Stolpersteine werden verhindert, um nicht die Vergangenheit aufarbeiten zu müssen. Soziale Einrichtungen werden von der Politik vereinnahmt, so dass sie ihre Aufgaben nur bedingt erfüllen können.

Foto Sven Bohl

Ich wünsche mir, dass sich Sport und Kultur wieder auf seine Stärken besinnen. Sport hat die Kraft, ein friedliches Miteinander verschiedener Nationen und Kulturen zu fördern. In der Olympischen Charta heißt es: „Jede Form von Diskriminierung eines Landes oder einer Person aufgrund von Rasse, Religion, Politik, Geschlecht oder aus sonstigen Gründen ist mit der Zugehörigkeit der olympischen Bewegung nicht vereinbar“.

Im nächsten Jahr soll sich wieder mehr ändern, als sich ändern wird. Mein Hund muss sich nicht ändern, der ist okay so, wie er ist. Das gilt auch für meine Freunde und Familie, die sind in Ordnung.                                               Die Bundesregierung wird sich erst „2017“ ändern.

Ich, wiederum müsste mich dringend ändern sagt mein Hund und mein Bankberater. Ich sage, die Gesellschaft muss sich ändern. Mein Hund meint, die Gesellschaft muss sich nicht ändern. Mein Bankberater sieht das genau so wie mein Hund, weil er, daran wie die Gesellschaft ist, nicht schlecht verdient. Dass es zu wenig Hühner im Land gibt, behauptet mein Hund. Ich behaupte es gibt zu viele. Mein Bankberater behauptet wir haben beide recht.

Ich sei fiel zu kritisch behauptet mein Freund, mein Hund teilt diese Auffassung, das muss sich ändern. Eigentlich will ich mich nicht ändern, obwohl ich müsste, meint mein Hund.

2014 soll sich mal wider mehr ändern, als sich ändern wird. Mein Freund, mein Bankberater und der Hund sehen das auch so.

Foto Sven Bohl

2014 wünsche ich mir, weniger Drogen im Abwasser und die „30“ Stunden Woche.

Was das hat nichts miteinander zu tun.

Immer mehr Menschen nehmen Drogen und Psychopharmaka zur Leistungssteigerung im Job. Diese belasten das Abwasser und die Menschen. Weniger Arbeit, also „30“ Stunden Woche, weniger Leistungsdruck, weniger Drogen.

Jahn Ulrich verliert seine sämtlichen Titel, die er im Radsport errungen hat, weil er Drogen zur Leistungssteigerung genommen hat. Aber niemand fragt, wie ein Koalitionsvertrag nach 3 Tagen Verhandlung und 4 Stunden schlaf zustande kam.

Die Spree, das Berliner Flüsschen, ist der drogenbelastetste Strom in Deutschland. Die Fische feiern und die Politiker schlafen einfach nicht.

Zur Sonne, zur Freiheit, zur Liebe!

Sven Bohl 2013

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