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Die Kluft zwischen amtlicher Preissteigerung und persönlicher Inflation liegt im sogenanten Warenkorb verborgen. In diesen Warenkorb packen die Fachleute vom Statistischen Bundesamt alles hinein, was der vermeintliche Durchschnittsverbraucher so alles konsumiert- von der Zahnbürste bis zum Pkw. Zur Messung ziehen die Preiserheber ständig durchs Land und recherchieren im Internet und in Versand-Katalogen. So werden im Monat 300.000 Einzelpreise amtlich ermittelt. Die Daten wandern dann in den Warenkorb, in diesem liegen 750 Waren. Lottoscheine, Zahnbürsten, Tageszeitung, T-Shits, Diesel, Müllentsorgung und Nahrungsmittel.

Foto Sven Bohl

Zweifelhaft ist die Gewichtung der einzelnen Produkte im Warenkorb, der Kauf eines Autos bekommt eine dreifache Gewichtung wie Gemüse. Auch wer Vollwertkost oder frisch auf dem Markt kauft, ist unterrepräsentiert. Auch ein bessere Lebensgefühl und die Nachhaltigkeit wird nicht berücksichtigt. Während Salat und Paprika um bis zu 40 Prozent gestiegen sind, bleiben die Preise für den Kauf und den Betrieb eines Kraftfahrzeugs nahezu gleich.

Der Warenkorb spielt in den Medien und in der Öffentlichkeit eine große Rolle, die Gewichtung seiner einzelnen Bestandsteile spiegeln bestenfalls einen Querschnitt der Gesellschaft wider.

Sozialwissenschaftler zeichnen ein anderes Verbrauchsverhalten als die Statistiker. So geben Millionen BürgerInnen erheblich mehr, von ihrem Einkommen, für gestiegene Mieten aus. Auch die Ausgaben für Energie und Nahrungsmittel sind bei den unteren Einkommen höher als bei den Rest der Deutschen. Doch für die Armen dürfte die tatsächliche Inflation viel höher liegen.

Sven Bohl

Quelle: Taz

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