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NITRAT – MACHT DURSTIG

NITRAT - MACHT DURSTIG

In Deutschland ist das Trinkwasser stärker mit Nitrat belastet als in anderen EU Ländern.

Der Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter wird an 50 Prozent der Messstationen überschritten. Im Jahr 1991 wurde in der EU eine Richtlinie verabschiedet, diese sollte Gewässer in der EU vor Nitrat aus der Landwirtschaft schützen. Gerade die Kleinsten in der Gesellschaft sind am Stärksten betroffen. Bei Säuglingen kann ein zu hoher Nitratgehalt in der Nahrung zur Blausucht und zum Ersticken führen. Bei Erwachsenen kann zu viel Nitrat das Krebsrisiko erhöhen.

Foto Sven Bohl

Die Landwirtschaft ist hauptverantwortlich bei der hohen Nitrat und Phosphat Belastung von Gewässern, die gerade in Nord und Ostsee zu vermehrter Algenwuchs beitragen.

Verursacht werden die hohen Konzentrationen durch überschüssigen Stickstoff aus Düngern, Gülle und Gärresten von Biogasanlagen. Was der Boden an Schadstoffen nicht mehr aufnehmen kann, gelangt in das Grundwasser. In Regionen mit intensiver Landwirtschaft weist jede zweite Messstation eine Zunahme der Nitratwerte auf. So weist das Bundesamt für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).

Umweltschützer sehen dringenden Handlungsbedarf und das Problem im der intensiven Tierhaltung und die Allianz der Biogasbetreiber und der Maisanbau. Es ist unerträglich zu sehen, wie die exportierende Fleischwirtschaft die Ressourcen künftiger Generationen zerstört.

Foto Sven Bohl

Es währe gut wenn die neue Bundesregierung, die Bauer dazu verpflichtet, nur so viel Stickstoff auf die Flächen zu bringen, wie die Böden tatsächlich aufnehmen können. Das kann erreicht werden durch Einsatz von weniger Dünger, Gülle oder Gärreste und die Abstände zu Gewässern sollte vergrößert werden.

Wie die Taz erfahren hat, arbeitet das Bundeslandwirtschaftsministerium derzeit an einer Düngemittelverordnung. Man darf gespannt sein, welcher Lobby-Verband erfolgreicher im Ministerium gearbeitet hat. Sehen werden wir es, wen die Verordnung auf den Tisch liegt. In der Vergangenheit hat der Bauernverband so gut wie alles verhindert, auf kosten des Trinkwassers, des Bodens und nachfolgender Generationen.

Sven Bohl

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