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ARMUT UND TOT made aus BRD

ARMUT UND TOT made aus BRD

Die Agrarpolitik der Bundesregierung und der EU und die Lobbyarbeit des Deutschen Bauernverbandes gehen in die falsche Richtung, wenn sie alte Wege weiter gehen möchten. Auch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit zeigt wenig Bereitschaft, sich vom traditionellen Wachstumsdenken und der Förderung von Industrieinteressen zu verabschieden.

Die Nahrungs- und Finanzkrise hat die Menschen in Afrika besonders hart getroffen. Aktuell ist jeder Fünfte von Hunger betroffen. Immer mehr Menschen aus Afrika wollen nur noch weg aus einem Kontinent voller Armut, Hunger und Krieg. Früher kamen meist nur Männer, heute kommen alle die sich die Überfahrt zusammenleihen über das Mittelmeer. Heute sind Frauen und Kinder dabei, weil die Familien keinen Ausweg aus dem Hunger und Elend sehen. Sie haben nur eine Chance, den weg nach Europa, in Afrika verhungern oder bei der Überfahrt ertrinken? Dass Mütter solch ein Risiko auf sich nehmen, zeugt von der Verzweiflung der Menschen.

Sie wollen eine Zukunft für ihre Kinder!

Wenn sie die Überfahrt Überleben sind sie nicht nur Fremde in Europa sondern auch nicht erwünscht. Obwohl gerade Europa an der prekären Situation in Afrika mit verantwortlich ist.

Nur die Tatsache das in Deutschland 80 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen werden, spricht für sich. Die Agrar-Lobby und die Bundesregierung tut sein Übriges. Es wird produziert „bis der Arzt kommt“ doch ein Drittel der erzeugten Lebensmittel geht nach Afrika. Dort werden Getreide, Schlachtabfälle und Hühnerbeine für extrem niedrige Preise verkauft. Somit bringen Abfälle noch Geld in die Tasche skrupelloser Konzerne. Verkauft wird das in der Öffentlichkeit als Hilfe für Afrika. In Wirklichkeit entsteht dadurch noch mehr Armut. Ein Teil der Menschen kauft nun die billige und minderwertige Wahre aus Deutschland. Nun können die Erzeuger vor Ort ihre Wahre nicht mehr verkaufen, da sie zu teuer sind. Das ist das eigentliche Problem. Das Land was die Familien bestellt haben, verödet und die Familien verarmen. Oder es wird Ackerland vor Ort gekauft, dort werden Nahrungs- und Energiepflanze für den Export angebaut und Saatgut privatisierst. Mit Hybridsaatgut, Gentechnik, mehr synthetischen Düngemitteln und Pestiziden wurde seit den 1970er Jahren das Land ausgebeutet und die Situation für die Menschen vor Ort immer mehr verschlechtert.

Die grüne Revolution in den 1970er Jahren bewies in Afrika das Gegenteil. Es werden Abhängigkeiten geschaffen und nicht selten gehören arme Menschen, die über wenig Ressourcen verfügen, zu den Verlierern solcher Programme.

90 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe weltweit sind kleinbauerliche Betriebe mit weniger als zwei Hektar.

https://secure.avaaz.org/de/petition/Menschenwuerdiges_Leben_aller/edit/

Also die Agrar-Industrie und die Bundesregierung haben ein erheblichen Anteil an der Armut in Afrika. Wir müssten also gerade jetzt Menschen in unserem Land und in Europa aufnehmen schon aus moralischen Gründen.

Es macht mich Traurig und Wütend, wenn ich sehe wie Menschen ertrinken oder verhungern und eine Handvoll Egoisten stopfen sich die Taschen voll.

Eine zukünftige moderne Landwirtschaft muss die Bedürfnisse der kleinbauerlichen Betriebe weltweit berücksichtigen und vorhandenes traditionelles Wissen mit einbeziehen. Vor allem gibt es nicht nur ein landwirtschaftliches Modell, dass in jede Region übertragbar ist. Die richtungsweisende Aussage des Weltagrarberichts wird bei der G8- Initiative und allen anderen Programmen wieder einmal zugunsten der Unternehmen- und Politikinteressen ignoriert. Zahlreich Organisationen warnen vor der Entwicklungshilfe.

Die deutsche Regierung sollte ihrer Verpflichtung nach einer partnerschaftlichen, auf Menschenrechte basierende, Entwicklungszusammenarbeit nachkommen, anstatt sich mit Millionenprogrammen für die Privatwirtschaft zu schmücken.

Erfolgreiche Entwicklungshilfe ist die, wo die Menschen vor Ort profitieren.

Sven Bohl

Quelle: verdi, Cristliche Initiative Romero

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