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SUPERMARKTMACHT VERBRAUCHER_INNEN

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Supermarktmacht

Wie sehr miserable Arbeitsbedingungen auf allen Stationen der Lieferkette, Preisdiktate und die Verdrängung kleiner Anbieter inzwischen den internationalen Handel und Lebensmittel bestimmen, zeigt seit 2008 die Initiative „Supermarktmacht.de “.

Je Großer die Ketten sind, desto einfacher können sie den Lieferanten und Erzeugern ihre Preise und Bedingungen diktieren. Wer sich wehrt wird ausgelistet, sein Produkt wird aus dem Sortiment genommen. Keiner dieser Produzenten möchte jedoch mit Namen genannt werden, genauso wenig wie die VerkäuferInnen, die nur anonym über ihre miesen Arbeitsbedingungen berichten wollen.

Foto Sven Bohl

Bei einer Umfrage unter BananenpflückerInnen, in Ecuador, kam heraus das im Schnitt nur 176 Euro verdient wird. Die staatlich definierte Armutsgrenze liegt aber bei 403 Euro Monatseinkünften. Somit wird der Mindestlohn um mehr als die Hälfte unterschritten. Auch werden auf den Plantagen massenhaft Überstunden gemacht, die nicht bezahlt werden, Sozialleistungen werde vorenthalten und Urlaub wird nicht vergütet. Auf Sicherheitsstandards, Arbeitsschutz und Gesundheitsvorsorge wird gar nicht geachtet. Hochgiftige Pestizide wie Calixin oder Tilt werden ohne Vorwarnung über den Plantagen mit samt ArbeiterInnen versprüht. Obwohl die Arbeitgeber ihren Beschäftigten Schutzkleidung und Ausrüstungen stellen müssten, tun sie es nur selten. Das liegt auch daran das nur wenige Unternehmen den Markt beherrschen. In Ecuador sind es vor allem Dole-Ubesa, Noboa und Reybanpac die keine Konkurrenz zulassen. Diese sorgen für Ausbeutung und Menschenrechtsverletzungen der ArbeiterInnen.

Die deutschen Importeure verlangen wiederum von Dole und co. Aldi Preise im Einkauf, plus minus ein Prozent. Somit unterliegt der Preis nicht dem Markt sondern der Willkür der Händler, die den dicksten Gewinn machen.

Die Supermarkt-Initiative möchte die Macht nur weniger Unternehmen öffentlich machen. Zusammen mit Gewerkschaften Verdi und NGG und dem nordrhein-westfälischen Justizministerium wird ein Unternehmensstarfrecht vorbereitet. Dieses sol die Unternehmen mehr in die Pflicht nehmen. Denn deutsche Unternehmen sind privilegiert, wenn es um Investitionen, Renditen und Steuervorteile geht. Auch das Kartellamt ist dies aufgefallen, nun wird eine Untersuchung zur Konzentration im Lebensmittelbereich eingeleitet.

Foto Sven Bohl

Aber es geht auch anders, wer auf fair gehandelte Wahre achtet, kann menschenverachtende Arbeit ausschießen. Bei Edeka und Sky, stehen Mittlerweile fair gehandelte Bananen neben konventioneller Wahre, zum gleichen Preis. Selbst wenn auf den Bananen nur der Bio-Aufkleber zusehen ist, kann der VerbraucherIn sicher sein das keine Pestizide zum Einsatz kamen und die PlantagenarbeiterInnen mehr Geld bekommen als in konventionellen Betrieben. Auch die Kontrolle von Biobetrieben ist sicherer als in Deutschland. Während in Deutschland private Kontrolleure unterwegs sind, wird in Ecuador von Staatlichen oder nicht Regierungsorganisatoren wie Umweltgruppen kontrolliert.

Wir VerbraucherInnen sind am Ende der Nahrungskette und haben die Macht. Unsere Verantwortung ist es mit unserem Konsumverhalten dafür zu sorgen das die Produzenten_Innen der Nahrungsmittel mehr bekommen als die Unternehmen, die die Lieferkette beherrschen.

Sven Boh

Quelle: Verdi Publik,

www.cora-netz.de ,

www.supermarktmacht.de

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