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“Fukushima” Zeitenwende

“Fukushima” Zeitenwende

11.3.11 – zwei Jahre Fukushima

Niebüll 11.3.13 Mahnwache zur Erinnerung an die anhaltende Atomkatastrophe in Fukushima, Foto Andreas Schönefeld

Heute sind es zwei Jahre der anhaltenden atomaren Katastrophe, die für immer mit dem Ort und Begriff „Fukushima“ verbunden ist.

Heute gab es eine Mahnwache um 18 Uhr auf dem Niebüller Rathausplatz. Treffpunkt war der „Fukushima-Stein“ mitten auf dem Platz beim Brunnen.

Japanfahnen flattern auf dem Niebüller Rathausplatz, Foto Andreas Schönefeld

Fahnen erinnern an Fukushima, Foto Andreas Schönefeld

Vor zwei Jahren hatten wir den dortigen „Berlin-Stein“ verbunden und umbenannt. Einst stand er für das ummauerte Berlin, den Kalten Krieg, den Ost-West-Konflikt, jetzt mahnt er an „Fukushima – 8.751 km“ und steht für eine neue Zeitenwende, die Energiewende.

Wir werden nun in die Niebüller Stadtvertretung einen Antrag einbringen: Der Berlin-Stein möge um 180 Grad gewendet werden. Auf der Rückseite, die dann nach vorne auf den Platz zeigt, möge man dann einen Schriftzug “Fukushima – 8.751 km” anbringen. So wird auch der Stein symbolisch gewendet und würde dann für die Energiewende stehen.

Fukushima steht für die neue Zeitenwende, die Energiewende, Foto Andreas Schönefeld

Sven Bohl und Andreas Schönefeld

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5 comments to “Fukushima” Zeitenwende

  • Christian

    Warum Fukushima Stein? Es gibt so viele wichtige (vielleicht sogar wichtigere) Mahnungen als diese eine. Sind z.B. die Toten in Syrien oder die Katastrophe von Tschernobyl (oder oder oder) weniger mahnenswert? Bei den ganzen Dramen und Katastrophen auf der Welt genügt ein Stein nicht und ich persönliche finde “lasst den Stein wie er ist”

    Daumen hoch 0

  • Andreas Schönefeld

    Hallo Christian,
    Ich denke, dass “Fukushima” in Zukunft stehen wird für den Kampf zwischen Atomernergie-Agenten und denen, die den Wechsel zu regenerativen Energien umsetzen. Dies wird weltweit ein so bedeutender Kampf sein wie der ehemalige zwischen Ost und West.
    Bei der Katastrophe von Tschernobyl waren wir noch nicht zur Umkehr bereit. Jetzt ist es, nach meiner Einschätzung, anders. Starke Kräfte sind zur Wende bereit und viele arbeiten schon dafür.
    Ich finde es auch eine schöne Idee, Denkmäler nicht statisch zu lassen, sondern lebendig zu halten durch künstlerische Weiterentwicklung.
    Immer noch steht auf dem zentralste Platz in Niebüll der Berlin-Stein. Das ist eigentlich nicht mehr zeitgemäß, der Westen hat gewonnen. Jetzt kann man es auch mal gut sein lassen. Oder?
    Wenn wir den Stein jetzt wenden würden um 180 Grad und auf der neuen Vorderseite auf Fukushima hinweisen, würde das überholte Denkmal einen ganz neuen, aktuellen Wert bekommen. Und das hier in Niebüll, in Nordfriesland, wo die Energiepioniere arbeiten.
    Gruß Andreas

    Daumen hoch 0

  • Christian

    Hallo Andreas,
    in einem Punkt hast Du sicherlich Recht – man sollte die Vergangenheit auch mal Vergangenheit sein lassen. Diese Meinung vertreten mindestens wir beide. Wie sieht es aber mit den andren Bürgern der Stadt aus? Vielen ist die Erinnerung oder die Mahnung/Vergangenheit wie es zu der Teilung kam sehr wichtig (siehe auch die Diskussion um die Lübecker Synagoge). Persönlich würde ich es als falsch empfinden den Stein “einfach so” um 180° zu drehen, auch wenn es in der Stadtvertretersitzung beschlossen werden würde. Die Bürger sollten die Möglichkeit haben sich zu entscheiden. Es besteht sonst auch die Gefahr, dass diese Aktion keine oder nur geringe Akzeptanz in der Bevölkerung findet. Ich persönlich würde das Wenden auch nicht befürworten, weil ich einfach glaube das der Sinn dieser Aktion sich nur wenigen (ohne weitere Erklärung) erschließen wird. Ganz abgesehen davon wäre die Aktion gewiss mit Kosten verbunden und ob da Ertrag und Nutzen im Einklang stehen sei dahin gestellt.
    Ich hoffe, dass ich vielleicht den einen oder anderen Denkanstoß geliefert habe und bin gespannt wie es weiter geht.

    Daumen hoch 0

  • Hallo Christian,
    so ein Bürgerentscheid wäre natürlich toll und ganz im Sinne der Sache, denn so eine Zeitenwende vollzieht sich ja im Kopf. Ein gewendeter Stein wäre dann das entsprechende Symbol dafür. Ich finde den Weg über einen Mehrheits-Entscheid einer Stadtvertretung auch nicht charmant.
    Gruß Andreas

    Daumen hoch 0

  • Sven Bohl

    Der Berlinstein steht doch nicht für die Teilung in Ost- und Westberlin, sondern als Sympathie für die Westberliner- innen. Ich denke der Stein hat seine Schuldigkeit getan. Und steht bis heute für die Teilung Berlins. Diese Stadt ist aber nicht geteilt! Sondern schneller zusammengewachsen als der Rest der Republik. Wofür steht der Stein? Der Stein der Weisen oder der Unwissenden? Mich stört der Stein nicht. Aber als Symbol ist er sehr Präsent im Stadtbild. Das Symbol für die Westberliner_Innen? Oder als Symbol für die Menschen im Osten, die erfolgreich für ihre Freiheit gekämpft haben?
    Oder ist es nur der Hinweis, welche Entfernung wir zur Hauptstadt der BRD zurücklegen müsse?
    Leider gehen wir Deutsch nicht sehr wertschätzend mit unseren Symbolen aus der Vergangenheit um. Gedenkstätten die an die Verbrächen der Nazidiktatur erinnern, werden genauso vernachlässigt, wie die Aufarbeitung in den politischen Parteien und der Kirche.

    Viele Grüße Sven

    Daumen hoch +1

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