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Stellenanzeige: Beteiligungsmanager/in

Stellenanzeige: Beteiligungsmanager/in

Beteiligungsmanager/in gesucht, Foto Andreas Schönefeld

Wir sollten einen neuen Beruf erfinden.
„Beteiligungsmanager“ werden in Zukunft immer mehr gebraucht.
Gemeint ist nicht der Beteiligungsmanager in der Finanzwelt. Gesucht wird der „Beteiligungsmanager für Partizipation“.

Von der Krise der politischen Parteien wird gesprochen.
Aktuelles Beispiel ist die Kommunalwahl am 26. Mai dieses Jahres in Schleswig-Holstein. Nur in den Städten finden die Parteien noch genügend Kandidaten. Auf dem Land, in den kleinen Gemeinden (Schleswig-Holstein hat 1.116 Gemeinden, Kommunen, kreisfreie Städte) wurden meist seit Jahrzehnten schon die Parteien durch Wählergemeinschaften ersetzt. Jetzt in Niebüll (fast 10.000 Einwohner mit Stadtrecht) haben, so scheint es mir, bis auf die CDU die anderen Parteien noch keine Kandidaten. Fraglich ist, ob FDP und SSW antreten können. Die Grünen und die SPD haben schon ihr Dilemma öffentlich gemacht. Bündnis 90/Die Grünen geben einen „last call“, einen „Notruf“ aus. Die SPD lädt mit Wahltamtam zu „Neugierig-Mach-Abend“ ein. Die Linke und die Piraten sind bisher noch nicht in der Stadtvertretung, zeigen aber auch nicht Flagge.

Den Parteien in Schleswig-Holstein bricht die Basis weg. Das große Erwachen wird erst noch kommen.

Warum engagiert sich keiner mehr in den kommunalen Parteien? Keine Zeit, heute ist man beruflich sehr eingebunden. Die derzeitig betriebene Politikform in den Lokalparlamenten ist eher öde und Hinterzimmerpolitik, wenig offen und kreativ, richtig gute Leute fehlen meist, und und und, man will sich nicht binden. Angst vor Parteienhierarchie und dem schlechten Ansehen von Politikern. Siehe dazu Artikel: Partizipation erreicht Parlament.

Und doch ist der Bürger nicht unpolitisch geworden, einzelne Fragen bewegen, bei Projekten der eigenen Stadt will man mitreden. Bürgerbewegungen sind sehr stark. Wir haben es erlebt mit dem immensen, erfolgreichen Protest gegen CO2-Endlager. Siehe auch Stuttgart 21 oder Fehmarnbelt-Querung.
Bürger wollen bei einzelnen Themen (Kindergarten, Schule, Bauprojekte) mitsprechen. Kindern- und Jugendlichen wird dieses Recht durch den §47f in der Gemeindeordnung Schleswig-Holsteins ausdrücklich gewährt.

Ein/e Beteiligungsmanager/in wäre mit einer Vollzeitstelle festangestellt, mindestens eine/r pro Amt oder größeren Stadt für Bürgerbeteiligungen aller Art. Partizipation wäre eine vorgeschriebene Querschnittsaufgabe in jedem Amt oder jeder größeren Stadt. Bewerber brächten am besten ein Studium und hohe Sozialkompetenz mit. Auch Verwaltungsfachhochschulen würden dazu ausbilden.

Ein „Beteiligungsmanager für Partizipation“ wäre der Mittler und Mediator zwischen Verwaltung, Politik und Bürgern. Ein Mittler zwischen dem System der repräsentativen Demokratie und dem offenen, flexiblen Bürgerengagement. Ein solcher Mittler würde auch ePartizipation durch die digitalen neuen Möglichkeiten, durch das Internet fördern, ausprobieren, weiterentwickeln. Er würde die neuen Mittel und Wege der digitalen Demokratie unterstützen und damit Demokratie stärken. Moderne Demokratieformen der Bürgerbeteiligung könnten so getestet, etabliert und fest verankert werden.

Ein höchst spannender, moderner Beruf im Dienste des Gemeinwesens entsteht.

Siehe auch Ausbildung zum „Multiplikator für Partizipation in der Politik“. Wie diese würden die Beteiligungsmanager in ihrer Ausbildung folgendes lernen: Moderationstechniken, Verfahren der Präsentation und Dokumentation, Methoden der verfassungsgebenden Versammlung und der Planung von Beteiligungsprojekten sowie Konsensmethode und Dialogwerkstatt. Darüber hinaus würden sie selbst in der Ausbildung vier Praxisprojekte durchführen. In zwei Kommunen mit den dortigen Handelnden eine Verfassung und Gremien entwerfen für die dortige zukünftige Beteiligung von Kinder- und Jugendlichen oder Bürgern allgemein und sie würden in Kommunen mindestens zwei Beteiligungsprojekte planen und mir den Menschen vor Ort durchführen, dokumentieren und auswerten.

Siehe Beitrag zur ePartizipation von Jürgen Ertelt

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