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Partizipationsmanager vom Kindergarten bis zur Politik

Partizipationsmanager vom Kindergarten bis zur Politik

Partizipation breitet sich aus. Politiker gehen in die Lehre.

Das Menschenrecht auf Beteiligung

Bisher gibt in Deutschland Ausbildungen in Sache Partizipation in verschiedenen Bereichen. Partizipationsmanager in den Bereichen Schule / (Offene) Ganztagsschule und Politik fehlen jedoch noch.

Was wäre, wenn Bürgermeister, Verwaltungsleute und Politiker für ein Jahr in die Lehre gingen?
Fünf Mal würden sie sich für je drei Tage treffen und Grundlagen erarbeiten zu Partizipation und Beteiligungsrechten. Sie würden Moderationstechniken lernen, Verfahren der Präsentation und Dokumentation, Methoden der verfassungsgebenden Versammlung und der Planung von Beteiligungsprojekten sowie Konsensmethode und Dialogwerkstatt. Dann würden sie selbst innerhalb dieses Jahres ein Praxisprojekt durchführen. Alleine oder besser zu zweit würden sie in einer Kommune mit den dortigen Handelnden eine Verfassung und Gremien entwerfen für die dortige zukünftige Beteiligung von Kinder- und Jugendlichen oder Bürgern allgemein. Alternativ könnten sie mit den Menschen vor Ort ein Beteiligungsprojekt planen. Sie würden ihre Arbeit dokumentieren und präsentieren und wären dann die ersten „Multiplikatoren für Partizipation in der Politik“.

Die Zeit dafür ist jetzt reif. Was gibt es? Was fehlt? Was würden wir gewinnen?

1. Angefangen hat es in den letzten zehn Jahren mit Ausbildungen im Kinder- und Jugendbereich. Moderatoren für Kinder- und Jugendbeteiligung wurden ausgebildet, in den Ländern und bundesweit. Vom Deutschen Kinderhilfswerk ist gerade eine neue einjährige Ausbildung begonnen worden. Mehr dazu hier.

2. Dann folgten Ausbildungen im Bereich Kindertagesstätten. Multiplikatoren für Partizipation in Kindertagesstätten werden geschult. Die letzte Schulung wurde Ende letzten Jahres in Schleswig-Holstein abgeschlossen.

3. Für den Heimbereich plant Schleswig-Holstein gerade eine erste Ausbildung zu Multiplikatoren für Partizipation in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe. Hier das Konzept. Anmeldungen sind noch möglich (!).

4. Der Schulbereich, die Arbeit in den (Offenen) Ganztagsschulen ist noch nicht richtig erschlossen. Schule gilt als sehr schwieriges demokratisches Feld unter den bisherigen Moderatoren oder Multiplikatoren. Die aktuelle Ausbildung des Kinderhilfswerkes wendet sich zwar auch an Lehrer und auch die AWO öffnet gerade diesen Bereich mit einer gerade begonnen bundesweiten Ausbildung für Erzieher und Lehrer aus Kindertagesstätten und Grundschule, aber eine eigens auf Schule ausgerichtete Ausbildung zum „Multiplikator für Partizipation in der Schule/OGS“ gibt es noch nicht.

5. Ausbildungen für „Multiplikatoren für Partizipation in der Politik“ für Bürgermeister, Verwaltungsangestellte und Kommunalpolitiker müssen auch erst noch konzipiert und angeboten werden. Manchmal, sehr selten kommen Bürgermeister, Politiker oder Verwaltungsangestellte in Workshops zur Kinder- und Jugendbeteiligung und sind von den Methoden begeistert. Die Arbeit in den Parlamenten bleibt allerdings in den jahrzehntelang eingeübten politischen Ritualen stecken. Mit der Anwendung von professionellen Moderationsmethoden würden die Parlamente demokratisch belebt und würden sehr viel besser arbeiten. Bessere Lösungen. Hohe Beteiligung und Befriedung. Siehe dazu meinem Artikel „Partizipation erreicht Parlament“. Es ist der Artikel 2 einer Artikelserie unter dem Motto „Partizipation macht besser“.

Das anfangs beschriebene Ausbildungskonzept lehnt sich an das Konzept der Kinderstube der Demokratie, das den Ausbildungen im Kita und Heimbereich zugrunde liegt, an. Siehe dazu Modulaufbau der 2. Ausbildung für Kitas im Lande Schleswig-Holstein.

Über eine weitergehende Ausbildung zu einem „Beteiligungsmanager“ schreibe ich im nächsten Artikel. (Der erste Artikel dieser Serie lautete: Beteiligen – um besser zu werden).

Ständige Infos zu aktuellen oder zukünftigen Ausbildungen in Sachen Partizipation unter Institut für Partizipation und Bildung, Deutsches Kinderhilfswerk, auf Facebook Netzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung, Servicestelle Jugendbeteiligung, immer im Bilde ist auch Klaus Meeder aus dem Sozialministerium des Landes. Erreichbar unter klaus.meeder@sozmi.landsh.de.
Das Deutsche Kinderhilfswerk will demnächst eine bundesweite Übersicht auf alle Ausbildungen auf ihrer Seite einrichten. Bis dahin heißt es selber suchen.

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