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Multiplikatoren für Partizipation in Kindergärten?

Multiplikatoren für Partizipation in Kindergärten?

Achtzehn neuen Multiplikatoren für Partizipation in Kindertageseinrichtungen wurde Ende November die Fähigkeit bescheinigt, als eine Art „Demokratie-Entwickler“ wirken zu können.

Zertifizierung der 18 neuen Multiplikatoren für Partizipation in Kindertagesstätten, Schleswig-Holstein November 2012, Foto Andreas Schönefeld

Mit ihrer Hilfe können Kitateams an drei Tagen eine demokratische Kita-Verfassung oder ein Partizipationsprojekt erarbeiten. Erwachsenen gestehen Kindern in Kitas auf diese Weise fest verankerte Rechte zu. Gremien wie zum Beispiel ein Kinderparlament entstehen und Verfahren für die unterschiedliche Rechte auf Information, Anhörung, Mitwirkung oder gar Selbstbestimmung werden garantiert. In Projekten lernen die Kinder zusammen mit ihren Pädagogen wie Demokratie gelebt werden kann.

Südtondern hat nun auch einen Multiplikatoren für Partizipation. Andreas Schönefeld, Mitarbeiter in der Kita Bunte Welt in Niebüll, der sich auch als Kommunalpolitiker in für Kinder- und Jugendbeteiligung einsetzt: „Das Land Schleswig-Holstein hat eine Demokratieoffensive ausgerufen und wir sind nun Teil dieser Bewegung. In dem wir, die an verschiedenen Stellen verbrieften Rechte der Kinder, in der Kita verankern, begegnen wir ihnen neu, bewusst und reflektiert auf Augenhöhe, von Mensch zu Mensch, im Dialog und das ist ein großer Schritt für die Demokratie und die Pädagogik“.

Andreas Schönefeld, Erziehungswissenschaftler, Mitarbeiter Kita Bunte Welt Niebüll, Multiplikator für Partizipation, Foto Andreas Schönefeld

Ein Jahr lang bildete das Sozialministerium des Landes Schleswig-Holstein seine neuen Multiplikatoren zusammen mit dem Deutschen Kinderhilfswerk, der Fachhochschule Kiel und dem Institut für Partizipation und Bildung aus. Die nun abgeschlossene Ausbildung beruht auf dem bundesweit wegweisenden Konzept „Die Kinderstube der Demokratie“. Es wurde vor gut zehn Jahren hier im Norden entwickelt. Im Mittelpunkt stehen das Recht, Rechte zu haben, Bildung auch als Selbstbildung sowie Demokratiebildung. Vor vier Jahren wurden dann schon einmal Demokratie-Multiplikatoren ausgebildet. Mittlerweile ist die Demokratie-Entwicklung aus dem Norden in der ganzen Republik aufgegriffen und die Multiplikatoren sind bundesweit gefragt.

In Nordfriesland gibt es eine zweite Multiplikatorin, Anke Petersen, Leiterin der AWO-Kita in Husum. Die Husumer Kita arbeitet schon seit einem Jahr partizipativ und entwickelte im Team eine Verfassung. Anke Petersen: „Kommen sie gerne vorbei. Bei uns sind jetzt Bildung und Partizipation untrennbar. Die Kinder habe nun in der Verfassung garantierte Rechte, um ihrer Entwicklung und Bildung mitzuwirken oder sie in Teilen selbst zu bestimmen“
An der Westküste, in Dithmarschen ist Kari Bischof-Schiefelbein, Leiterin der Kita Wolkenschloss in Neuenkirchen, die dritte im Bunde: „Das war die beste Fortbildung, die ich je hatte. Und ich bin ganz glücklich, dass zwei Kollegen aus der Fortbildung mit meinem Team und mir bei uns im Kindergarten ‚Wolkenschloss‘ unsere bisherigen demokratischen Verfahren weiterentwickelten.“

Die drei von der Westküste, Kari Bischof-Schiefelbein, Anke Petersen, Andreas Schönefeld v.l., Foto Andreas Schönefeld

Das Sozialministerium unterstützt auf Antrag die dreitägigen Fortbildungen der Multiplikatoren für Partizipation mit Kita-Team mit jeweils 500 Euro (Klaus Meeder 0431 – 988-7479).

Mehr zum Thema unter www.partizipation-und-bildung.de. Dort unter Kita und MultiplikatorInnen demnächst auch Infos zu allen Multiplikatoren sowie Kari Bischof-Schiefelbein (04833 – 37 27), Anke Petersen (04841 – 74 646) und Andreas Schönefeld (04661 – 941 569).

Das Kieler Sozialministerium bietet als nächstes eine Qualifizierung von Multiplikatoren für Partizipation in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe an: Demokratie in der Heimerziehung (Juni 2013 bis September 2014). Ansprechpartner: Klaus Meeder, Information und Servicestelle Demokratiekampagne, Tel.: 0431 – 988 7479.

Teil 2 des Artikels folgt unter: Partizipation als Schutz vor sexueller Gewalt
Teil 3: “Bessere Entwicklung pädagogischer Einrichtungen durch Partizipation”

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