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Bessere Entwicklung pädagogischer Einrichtungen durch Partizipation

Bessere Entwicklung pädagogischer Einrichtungen durch Partizipation

„ Bis jetzt hing alles vom guten Willen und von der guten oder schlechten Laune des Erziehers ab. Das Kind war nicht berechtigt, Einspruch zu erheben. Dieser Despotismus muss ein Ende haben.“

Gegen diese Art der Willkürherrschaft schrieb 1928 Janusz Korczak (*1878, Arzt, Schriftsteller, Erzieher und Reformpädagoge). Korczak steht in der Pädagogik und Demokratiegeschichte für die Ausformulierung von Rechten der Kinder. Er machte dies in den 20er Jahren (rechtsverbindliche Kinderrechte wurden erst Jahrzehnte später von der UN 1989 mit der internationalen Kinderrechtskonvention verabschiedete). Korczak wollte die Rechte der Kinder in einer Verfassung verankert sehen. In seinem Alltag in verschiedenen Kinderheimen führte er Gremien, Öffentlichkeit und Transparenz ein mittels der „Versammlung der Kinder“, der „Zeitung der Kinder“ und dem „Gericht der Kinder“.

Heute erarbeiten die Multiplikatoren für Partizipation mit den Kita-Teams Verfassungen, in dem das Team für sich klärt: „Worüber sollen die Kinder auf jeden Fall (mit-) entscheiden? Worüber sollen die Kinder auf keinen Fall (mit-) entscheiden?“ Genauestens wird dann festgelegt, in welchen Bereichen die Kinder welche Rechte erhalten sollen. Haben sie Rechte auf Information, Anhörung, Mitwirkung oder Selbstbestimmung in Fragen der Kleidung, der Mahlzeiten, Auswahl von Angeboten, Spielen, Spielpartnern, Dingen des Alltags, Matschen, Klettern, Anschaffungen, Finanzen, Raumgestaltung, bis hin zu Personalfragen.

Foto und Gestaltung Andreas Schönefeld

Vorreiter in Deutschland ist heute „Schleswig-Holstein – Land für Kinder“ mit seiner jetzigen Demokratiekampagne und dem §47f der Gemeindeordnung zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie dem Modell „Die Kinderstube der Demokratie“. Für dieses Modell stehen in Schleswig-Holstein u.a. Prof. Dr. Raingard Knauer, Rüdiger Hansen, Kathrin Agamiri sowie Klaus Meeder mit den vielen Mulitplikatoren für Partizipation in den Bereichen Kinder- und Jugendbeteiligung und Kindertagesstätten. Mitte nächsten Jahres beginnt eine neue Ausbildungsreihe für Demokratie in der Heimerziehung.

So gelingt es vielleicht im Sinne Korczaks Beteiligungsverfahren und Beschwerdemanagement in vielen pädagogischen Bereichen und dort auf allen Ebenen der Hierarchien fest zu verankern. Demokratie, Partizipation, Teilhabe, Kritik würden so positiv begriffen und wirken können zur besseren Entwicklung der Einrichtungen, der Pädagogik und der Gesellschaft im Allgemeinen.

Rechte der Kinder sind verfasst in:

der UN-Kinderkonvention, Artikel 12 (Berücksichtigung des Kinderwillens)
Gemeindeordnung Schleswig-Holstein §47f (Beteiligung von Kindern und Jugendlichen)
Kinder- und Jugendhilfe, SGB VIII §8 (Beteiligung von Kindern und Jugendlichen), §8b (Fachliche Beratung und Begleitung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen) und §45 (Erlaubnis für den Betrieb einer Einrichtung)
Kindertagesstättengesetz SH §16 (Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten und den Kindern)

Das Sozialministerium unterstützt auf Antrag die dreitägigen Fortbildungen der Multiplikatoren für Partizipation mit Kita-Team mit jeweils 500 Euro (Klaus Meeder 0431 – 988-7479).

Mehr zum Thema unter www.partizipation-und-bildung.de. Dort unter Kita und MultiplikatorInnen demnächst auch Infos zu allen Multiplikatoren.

Das Kieler Sozialministerium bietet als nächstes eine Qualifizierung von Multiplikatoren für Partizipation in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe an: Demokratie in der Heimerziehung (Juni 2013 bis September 2014). Ansprechpartner: Klaus Meeder, Information und Servicestelle Demokratiekampagne, Tel.: 0431 – 988 7479.

Teil 1 des Artikels unter: Multiplikatoren für Partizipation in Kindergärten?
Teil 2 “Partizipation als Schutz vor sexueller Gewalt”

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