Warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w00dfff3/wp-includes/ms-load.php on line 113

Warning: session_start(): Cannot send session cookie - headers already sent by (output started at /www/htdocs/w00dfff3/wp-includes/ms-load.php:113) in /www/htdocs/w00dfff3/wp-content/plugins/events-manager/classes/em-notices.php on line 11

Warning: session_start(): Cannot send session cache limiter - headers already sent (output started at /www/htdocs/w00dfff3/wp-includes/ms-load.php:113) in /www/htdocs/w00dfff3/wp-content/plugins/events-manager/classes/em-notices.php on line 11
Ein Auto gemeinsam nutzen? Sparen und weniger Ausplünderung? | beste-stadt.net (test-phase Niebüll)

Willkommen

auf den neuen Seiten von beste-stadt

beste-stadt-Archiv

  1. Wir freuen uns über jede Einsendung, Pressemeldung, Leserbrief!
Ein Auto gemeinsam nutzen? Sparen und weniger Ausplünderung?

Ein Auto gemeinsam nutzen? Sparen und weniger Ausplünderung?

In Niebüll, auf dem Lande, geht da so etwas wie die gemeinschaftliche Nutzung eines Autos? Wie lässt sich das organisieren unter Freunden, Nachbarn, als Stadtprojekt?

Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) rechnet vor was der „Luxus“ eines Autos kostet: Anschaffung und Unterhaltung sind sehr kostspielig. So betragen beispielsweise die gesamten Kosten für einen Mittelklassewagen wie einen einfachen Golf bei einer durchschnittlichen Kilometerleistung von 12.000 rund 4.500 Euro im Jahr − Versicherung, Steuern, Wartung, Wertverlust und Spritkosten inklusive. Die Fixkosten haben daran einen Anteil von etwa drei Vierteln.

Projekt intensive Gemeinschaftsnutzung eines Autos, Foto Andreas Schönefeld

Die Welt vom 13.05.08 schreibt „Carsharing ist auch auf dem Land möglich“ und verweist auf Mustervertrag für privates Car-Sharing vom VCD, den man als Mitglied bekommt (siehe oben).

Gemeinsame, intensive Nutzung von Objekten wie „Autos, Waschmaschinen, Gemeinschaftsräumen, Gärten, Winkelschleifer, Digitalkameras“ wäre nach Niko Paech auch ein Beitrag zu weniger Warenproduktion, ein Beitrag gegen den Wachstumszwang, ein Schritt der Wohlstands- und Konsumgesellschaften, die von Ausbeutung und Ausplünderung leben, zu einer Postwachstumsökonomie.

Der Oldenburger Professor für Produktion und Umwelt, Niko Paech, provoziert durch seine Vorträge und Streitschriften „Befreiung vom Überfluss“ (2012) und löst Diskussionen aus. Die Kommentare zu einem Artikel Paechs innerhalb der taz-Serie „Grenzen des Wachstums“ gehen von „unrealistischer Blödsinn“ und „naive Sozialromantik“ bis zu „Der Mann spricht mir aus der Seele“ (hier noch ein taz-Interview vom 21.01.12 mit Niko Paech).

Die Seite utopia.de verlinkt die Videoaufnahme einer Vortragsreihe zur Postwachstumsökonomie und bietet das Forum für eine kleine Debatte. Gestritten wird auch unter sozia-innovation.org.

Ich finde, die Analysen und Anstöße von Paech, „souverän ist nicht, wer viel hat, sondern wenig braucht“, sind wichtig. Er kritisiert auch die Vorstellungen von „grünem“ Wachstum und „nachhaltigem“ Konsum. Sein neues Buch „Befreiung vom Überfluss“ ist allerdings sprachlich sehr wissenschaftlich gehalten und man muss eigentlich Ökonom sein, um seine Theorie überprüfen zu können.

Überzeugend finde ich die Vorschläge zur intensiven Gemeinschaftsnutzung zum Beispiel eines Autos oder die Verlängerung der Nutzungsdauer von Gütern durch Pflege, Instandhaltung und Reparatur oder Weiternutzung und Wiederverwertung durch Umbau. Auch die Idee der Eigenproduktion von Lebensmittel in Haus- oder Gemeinschaftsgärten scheint mir elementar zu sein, um überhaupt wieder Nahrung und Kochen zu erleben.

Aber zurück zum Auto. In Niebüll sind die Wege kurz, mit dem Rad und auch zu Fuß wären eine oder mehrere zentrale Stationen schnell erreichbar. Oder sollte man das in seiner Straße, in seinem Dreh mit anderen erst einmal selbst organisieren?

Unser Auto steht fast nur. Unsere beiden Arbeitsstellen sind um die Ecke. Dennoch fahren wir gerne mal schnell zum Baden in der Nordsee nach Dagebüll. Oder ein Ausflug am Wochenende, eine kleine Urlaubsreise, ein Termin, eine Veranstaltung in der Region. Das wäre es dann auch schon. Und dafür so viel Geld ausgeben (4.500 Euro im Schnitt!)? Sollte man da nicht den Mut zu einem kleinen Gemeinschaftsprojekt aufbringen?

Siehe auch “Mäßigung und Nullwachstum. Netze in Bürgerhand

PDF Download    Sende Artikel als PDF   

Related posts:

  1. Niko Paech: Mäßigung und Nullwachstum. Netze in Bürgerhand
  2. 2012! Den Blick weiten. Rüm hart – klaar kimming.
  3. Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus der Stadt Niebüll vom 24.10.2011
  4. Verändert der Mensch das Klima?
  5. BRAUCHT DIE CDU DAS CCS-GESETZ?

1 comment to Ein Auto gemeinsam nutzen? Sparen und weniger Ausplünderung?

Hinterlasse eine Antwort

  

  

  


*

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>