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Was ist Kinder- und Jugendbeteiligung? Was passiert in Niebüll?

Was ist Kinder- und Jugendbeteiligung? Was passiert in Niebüll?

Wie geht es damit weiter? Was gilt es zu bedenken? Welche Schritte wären die nächsten?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Workshops am 1.und 2.12. in der Akademie Sankelmark. Eingeladen waren Vertreter aus sechs Gemeinden Schleswig-Holsteins, die durch einen Wettbewerbsgewinn Bildungslandschaften und Beteiligungskulturen entwickeln.

Carsten Roeder, Jugendamtsleiter in Itzehoe und bundesweit tätiger Beteiligungsexperte, führte in das Thema ein.

Die kleine Niebüller Abordnung war so begeistert von Carsten Roeder

Carsten Roeder, bundesweit agierender Beteiligungsexperte

und den Erkenntnissen dieser Tage des Nachdenkens und Austausches mit Kommunen, die meist weiter als Niebüll in Fragen der Bildung und Beteiligung sind.
So einen Workshop mit so einem wie Carsten brauchen wir auch als nächsten Schritt / Meilenstein in Niebüll.
Dafür werden wir in Niebüll werben“, stand als Ergebnis für die kleine Niebüller Gruppe (Judith Horn, Andreas Schönefeld, Ursula Zander und Gesche Zimmermann) fest.

Am ersten Tag gab es Informationen über die Rechtspflicht in Schleswig-Holstein (§47f der Gemeindeordnung SH) die Beteiligung von Kindern- und Jugendlichen auf angemessene Weise vorschreibt in allen Fragen, die ihre Interessen berühren. Die Bedeutung verschiedener Stufen der Partizipation von Teilhabe über Information, Mitwirkung, Mitbestimmung bis zur Selbstbestimmung wurden ausgelotet. Bedingungen für das Gelingen wurden vorgestellt.

Dann sollte die zwanzig Teilnehmer jeder für sich auf Karten aufschreiben, welche Beteiligungsfelder es für Kinder und Jugendliche schon in der Gemeinde gibt (gelbe Karte), wo man gerne in Zukunft beteiligen würde (grüne Karte)und wo auf keinen Fall Beteiligung zugelassen werden sollte (rote Karte). Diese Karten wurden dann zu einem Mindmap durch Erläuterungen auf dem Fußboden zusammengelegt. Auf eine Pinnwand kamen abschließend die grünen Karten mit den Wünschen für zukünftige Beteiligungen.

Ziel des Workshops in Sankelmark waren Informationen und Austausch, Entwicklung eines eigenen Aktionsplanes (Nachdenken über die möglichen nächsten Schritte in der eigenen Kommune) und Kennenlernen von Beteiligungsmethoden.

Eine Methode, um zu einem Thema möglichst viele Standpunkte erschöpfend an den Tag zu bringen, wurde ausprobiert. Es gab einen „Debattier-Club“ zum Thema „Alle Lehrkräfte werden von Schülern beurteilt! Das Ergebnis wird schulöffentlich (schwarzes Brett) gemacht!“ Drei Pro- und drei Contra-Redner tauschten abwechselnd in je drei Minuten ihre Argumente aus, alle Mittel waren dazu erlaubt. Man saß sich wie im englischen Parlament gegenüber. Das Publikum stimmte vorher und nachher zu dieser Frage ab.

Am nächsten Tag ging es ins „World Café“. An vier Tischen gab es je einen Gastgeber, einen großen Papierbogen, Stifte, (eigentlich auch Café und Kekse). Man verteilte sich auf die Tische und hatte in vier Runden von je 20 Minuten Zeit, zu sammeln, was wichtig ist bei Beteiligung. Nach jeder Runde wechselten die Gäste in unterschiedliche neue Cafés. So entwickelten sich an vier Orten Ideen und Konstruktionen zum Gelingen von Partizipation in Kommunen. Alle trafen sich in der vierten Runde wieder in ihrem Ausgangscafé und formulierten die für sie fünf wichtigsten Punkte auf fünf Karten.

Diese wurden dann der Gesamtgruppe auf einer Plantafel vorgestellt unter dem Motto „So entwickeln wir unsere Bildungslandschaft zur Beteiligungslandschaft“.

Zum Schluss sollten die Teilnehmer aus einer Kommune in einer Art „Aktionsplan“ festhalten, was sie für ihren Ort mitnehmen.

Für die Niebüller galt, einen solchen Workshop brauchen wir als nächstes auch in Niebüll für alle vier Niebüller Arbeitsgruppen des Projektes Bildung und Beteiligung. In Niebüll lautet der erklärte politische Wille: den Bildungsstandort Niebüll und die Kinder- und Jugendbeteiligung entwickeln.

Auf einem ersten Workshop am 29.10. bildeten sich dazu vier Arbeitsgruppen (Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, Übergänge in die und zwischen den Bildungseinrichtungen, Kooperationen zwischen allen Beteiligten und Definition eines Niebüller Bildungsbegriffes), Bericht über den Workshop: Power-to-the-kids).

Beteiligt werden müssen Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Einrichtungen, Vereine, Kinder und Jugendliche und deren Vertretungen.

Notwendig sei
(1.) ein Leitbild / eine Selbstverpflichtung / ein Vertrag zur Kinder- und Jugendbeteiligung, eine Klärung, wo man beteiligen und ein Stück Macht abgeben will.
(2.) Ausprobieren an einem Projekt wäre gut.
(3.) Und gleichzeitig sollte dazu eine nachhaltige, andauernde Struktur geschaffen werden für eine Kommune, in der Partizipation selbstverständlich dazu gehört.

Für Januar will man alle Arbeitsgruppenleiter, die Lenkungsgruppe und Frau Hornberger, die das Niebüller Projekt begleitet und in Sankelmark dabei war, zusammen bringen, um für einen solchen Workshop in Niebüll als ersten Meilenstein für alle vier Arbeitsgruppen zu werben.

Die Niebüller Einrichtungen und Menschen, die bisher noch nicht beim Projekt Bildung und Beteiligung dabei sein konnten, können sich im Amt Südtondern bei der Koordinatorin, Judith Horn, (04661 – 601 412) melden.

Die vier Arbeitsgruppen (Beteiligung, Übergänge, Kooperation, Bildungsbegriff) nehmen Anfang nächsten Jahres ihre Arbeit auf.

Alle Fotos: Andreas Schönefeld

Siehe auch Niebüller Bildungspotential und Bildung und Beteiligung. Niebüll startet.

Siehe auch Projekthilfen unter Mitmachen in Niebüll. Eine Idee aus dem Jahr 2010

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