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Niko Paech: Mäßigung und Nullwachstum. Netze in Bürgerhand

Niko Paech: Mäßigung und Nullwachstum. Netze in Bürgerhand

Der Postwachstumstheoretiker, Niko Paech, im Interview mit dem Donaukurier vom 22.11.11:

Was empfehlen Sie, um das Wachstum „abzuschaffen“?
Paech: Es gibt eine ganze Palette von Elementen, die man zusammenfügen muss, um eine so genannte Postwachstumsökonomie zu erzielen. Zunächst geht es darum, robuste Lebensziele zu entwickeln und einzuüben. Es geht darum, auch in einer Wirtschaft, in der weniger Industrieproduktion verfügbar ist, das glückliche Leben der Menschen zu ermöglichen. Beispielsweise könnte man die Industrieproduktion halbieren. Dann würden die Menschen statt 40 nur noch 20 Stunden pro Woche arbeiten. Sie haben noch ein monetäres Einkommen, aber eben weniger. Das heißt, sie müssen sparsamer konsumieren. Die gute Nachricht dabei ist, dass jetzt 20 Stunden an Zeit frei geworden sind. Und diese Zeit kann man dazu verwenden, um so genannte kreative oder moderne Subsistenz zu praktizieren.

Was meinen Sie damit?
Paech: Damit meine ich Eigenarbeit. Dass man zum Beispiel Nahrungsmittel zumindest teilweise wieder selber anbaut und dass man handwerklich tätig wird. Denn wenn ich die Instandhaltung, Reparatur und Aufwertung von Gütern beherrsche, kann ich die Neuproduktion reduzieren. Oder ich teile Güter mit anderen Menschen. Wenn ich etwa eine Digitalkamera besitze und mein Nachbar einen Winkelschleifer, dann könnten wir uns diese gegenseitig leihen. Dabei geht es auch um die Reaktivierung sozialer Beziehungen im Nahraum. In diesem Fall würde die Produktion von Kameras und Winkelschleifern halbiert, ohne dass jemand verzichtet.

Der Oldenburger Professor für Produktion und Umwelt versucht zudem als Aufsichtsratsvorsitzender der neugegründeten „Oldenburger Energiegenossenschaft“, dem Monopolisten EWE die Strom- und Gasnetze wegzunehmen und in Bürgerhand zu bringen. Das Genossenschaftsmodell als ein Weg der Demokratisierung.

Auf Youtube gibt es einen Vortrag zur Postwachstumstheorie.

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