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Wann geht die CO2-Bombe in Nordfriesland hoch?

Wann geht die CO2-Bombe in Nordfriesland hoch?

CCS-Informationsveranstaltung in Leck 31.08.2011
(beste-stadt.net ist vor Ort, es berichten Arndt Prenzel zusammen mit Sven Bohl und Andreas Schönefeld

Wie geht es weiter? CO2-Verpressung in Nord- und Ostsee
Schon beschlossene Sache?
Der Widerstand wächst.

Ein Landrat zeigt Flagge - kein CO2 unter das Wattenmeer

Zwiespältige Gefühle nach der Veranstaltung am Mittwochabend:
Wie geht es weiter? Angeblich hängt es an der Haltung des Landes Brandenburg,
das für die CO2-Verklappung votiert, um damit Geld zu verdienen.
Viel war die Rede von der Technologie – sprich CCS – welches die Verklappung
Carbone Capture and Storage meint.

Dr. Tamara Zieschang, Staatssekretärin im Kieler Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr:

Dr. Tamara Zischang setzt auf die Länderklausel

Die Debatte im Bund war groß, der Widerstand ist angekommen. Kein CCS gegen die Bevölkerung.Doch das CCS-Gesetz gibt es jetzt seit einiger Zeit. Länderklausel ermöglicht CO2-Speicherung . Brandenburg will CO2-Verklappung. Bundesrat: keine Mehrheit gegen CCS. Am 23. 9.Behandlung im Bundesrat. Die Länder können bestimmen, dass es in bestimmten Gebieten kein CO2 gibt. In der Summe der juristischen Gutachten ist es so, CCS-Speicherung ist in Schleswig-Holstein auszuschließen. Konzerne: RWE antwortete: Hier will es keiner, das Land auch nicht. Nächste Schritte: Bundesrat, Länderklausel wird umgesetzt. Kabinett will nach dem 23.9. ein Gesetz beschließen, das CCS verhindert. D. h. als Erfolg: Sperrwirkung – drei Jahre passiert in S-H nichts. Wir müssen jede Region danach abprüfen, wo die Verklappung möglich ist. Also:. Ermessen. Welche Interessen gibt es? Momentan werden alle Daten gespeichert. Wo Öl ist, Naturschutz, Tourismus sind, geologische Vorbedingungen nicht passen – kein CCS. Legen Karte an, die zeigt, wo CCS in S-H auszuschließen ist. Danach Debatte mit Gemeinden. Wir sind der Auffassung, S-H ist auszuschließen per Länderklausel. Weg der Länderklausel – das läuft. Abwägung wird erfolgreich sein. Rechtssicher. Sind auf dem richtige Weg.

Moderator Peter Ewaldsen, Amtsvorsteher Amt Südtondern: Ich sage, nach Hause gehen. Sauberste politische Arbeit. Druck der Ini hat alles bewegt. Tolle Leistung. Anfangs massiv, turbulent. In DK wird es nicht mehr in Planung genommen. Keine Verpressung. Ich bin dagegen, habe mich eingetragen.

Vorstellung der Diskutanten: Michael Müller-Ruchholtz, Justiziar und stellvertr. Generalsekretär des Bauernverbandes Schleswig-Holstein
Dr. habil. Ralf E. Krupp, Dipl.-Geologe und Geochemiker.
Dr. Reinhard Knof von der Anti-CO2-Initiative begrüßt Gitta Trauernicht, Bürgermeister von Leck, Skulle Langbehn.

Landrat Dieter Harrsen freut sich: „Wir sind als Kreis Mitglied der Bürgerinitiative, einstimmig. Als Einheit sehen wir uns. Politische Unterstützung durch die Basis. Wir haben die besseren Argumente. Weiterer Schritt, dieses Gesetz zu verhindern – wir brauchen das Gesetz, das am 23.September im Bunderat beschlossen werden soll, nicht.

Manfred Opel: Sie suchen doch Gebiete, das belegen die Probebohrungen. Österreich ist ausgestiegen. Seit über 20 Jahren, kennt man die Ergebnisse. Wollen Sie nicht aussteigen?.Die Endlager-Felder wandern, sagt Norwegen. Was soll die Bohrungen dann?

SPD-Politiker Manfred Opel stellt Fragen

Tamara: Wir werden überall etwas finden, das gegen CCS spricht.
Frage: Für jede Region ein Argument? Wenn jemand dagegen ist, was dann? Brauchen ein Gesetz, weil die Verklappung ist lebensgefährlich!
Tamara: Nur dann, wenn es Öffentliches Interesse gibt. Juristisch ist ein Bürgerkrieg nicht interessant. Widerstand muss öffentliches Interesse sein.

Nachdenklichkeit-Skepsis-Konzentration

Frage: Was nutzt die Länderklausel, wenn man ab 13 Seemeilen bohren darf? Passiert jetzt vor Helgoland.
Tamara: Als Land können wir nichts machen. Da ist der Bund zuständig. Wir checken den Festlandsockel, ob der dazu gehört. Zu S-H.
Ewaldsen: Protest gibt es auch in MVP. Wer ist dafür?
Trauernicht: Warum gibt es kein Anti-CCS-Gesetz? Ist es wie bei der Atom-Lobby? Warum keine Mehrheit im Länderrat?

Dr. Gitta Trauernicht (SPD) Vizepräsidentin des Landtages verlagt ein bundesweites CCS-Ablehnungsgesetz

Tamara: NRW für CCS-Gesetz; wegen der Kohle; Sachsen wegen Braunkohle – Es gibt keine Mehrheit
gegen CCS.
Karin: Erprobungsgesetz, bis 2017, was ist dann?
Tamara: 2017 treten wir neu an, für ein Gesetz, wieder mit Länderklausel. Im Moment hängt alles an Brandenburg.
Frage: Mit welchen Firmen arbeiten sie zusammen? Gesetz ist hinfällig.
Tamara: Wir sagen, was wir hier wollen. Brandenburg darf machen, was es will. Länderklausel war kein Selbstläufer.

Bauernverband via Müller-Ruchholtz: Wir sind dagegen. Position ist klar. Wir sind aktiv.

Michael Müller-Ruchholtz: wir sind dagegen

Landesebene ist es anders. CCS gehört zum Kontext Bewirtschaftung der Flächen. Ausbau der A7, Ausbau B5, neue Autobahnen, Hochspannungsleitungen, hunderte Öl-, Gasleitungen … CCS-Pipeline. Jede Sekunde 11000 qm Fläche ist weg, 4.000 ha jedes Jahr in S-H gehen weg.Das beschäftigt Landwirte. Was bringt es an Entschädigung für die Enteignung.Es ist nichts anderes als Enteignung. 7×7 Meter Hochspannungs-Mast – 2500 Euro.Die Netze sind abgekoppelt. Renditen 10% pro Jahr. Problem Ausgleichsflächen zu schaffen.Kaum möglich. Sind nicht gegen Autobahnen etc. Aber Entschädigung muss sein. Das Vorhaben muss notwendig sein. Dient CCS dem Wohl der Allgemeinheit? Es gibt kein öffentliches Interesse. Es ist rein privatwirtschaftlich. 70% der Flächen werden landwirtschaftlich genutzt. Also: per Gesetz kann man sich gegen die Veränderung dieser Flächen wenden.
Frage: Schaden vom deutschen Volk abwenden? Es geht um unser Leben.
Frage: Damals Brokdorf, dann Anti-Kohle – wo war die Landwirtschaft? Wie schnell kippt der Landwirt im Süden um, wenn er Geld bekommt? Gibt es einen Konsens?
Keine vernünftige Antwort.

der wache Vorsitzende der BI Bernhard Rensink

Dr. Ralf Krupp: Effizienz Braunkohle: 60% weg per Abwärme. Nutzenergie ist bei 38%. Mit CCS netto output 19% Strom. CCS führt zu: höherem Kühlbedarf, höhere Kohlebaukippen, Grundwasser wird versaut, CCS Nebenwirkungen sind groß. Es gibt kaum CO2-Flächen. Greenpeace hat es geprüft.
Angeblich: Insgesamt. 10 Mrd. Kubikmeter Speicherkapazität in der BRD. Das reicht bis 2044. Ohne CCS. Mit CCS NUR 15,4 Jahre. Alle Speicherkapazitäten sind dann ausgenutzt.
Hauptspeicherflächen sehen die Experten in NF. CO2 nimmt Platz – wie geht das?
Wasser komprimieren. Hilft allerdings wenig. Landschaft würde sich hochdehnen: Berge in NF?!
Alles kann platzen! Wasser weg. Einpressung 0,6 pro Kubikmeter. Wasser kann nur nach oben ausweichen. Überdruck: Was passiert? Verbreitung über viele – bis zu 100 Kilometer. Druck: 10 Meter Wassersäule. CCS führt dazu, dass die Deutsche Bucht geflutet wird, also auch das Festland.
Das ist das Hauptproblem: Das Salinenformationswasser; es muss irgendwo hin!
Es kann auch in hundert Km Entfernung auftauchen! Mit Druck!

Hauptproblem: Die Versalzung. Die gesamte Trinkwasserversorgung der BRD ist gefährdet.

CO2-Bombe und extreme Versalzung

Nordsee: 450 Mio Kubikmeter Abwässer pro Jahr derzeit. Mit CO2 dasselbe noch einmal dazu
- nur in der Deutschen Bucht! Anrainer wie England, Holland nicht mit eingerechnet.
Beispiele für CO2-Blowout: Thüringen, USA … ungeheure Mengen an CO2 strömen aus.
Was ist mit der Fixierung des CO2 – bleibt es im Gestein hängen? Stimmt nicht. In Deutschland gibt es Quarz, da kann nichts reagieren, gebunden werden. Mineral trapping geht nicht.
Rahmenrichtlinien der EU passen auch nicht zur Verpressung.
Fazit: Die Ente bleibt draussen!

Dr. Ralf E. Krupp warnt vor der CO2-Bombe

Ewaldsen: Das Ergebnis macht mich bange. Viele Denkanstöße.
Frage: Habe nicht alles verstanden. Es ist eine Unverschämtheit der Politiker, so damit umzugehen.

worum geht es hier - um die Menschheit?

Schlusswort: Die Versicherungswirtschaft will das Risiko der CO2-Verpressung nicht versichern.

Regina und Bernhard Rensink kämpfen gemeinsam

Alles klar?

alles klar!

Alle Fotos: Andreas Schönefeld

beste-stadt.net bei der Arbeit

unser Autor Arndt Prenzel

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