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Lobbyveranstaltung in Niebüll

Lobbyveranstaltung in Niebüll

Der Wolf im Schafspelz ruft, und die braven Lämmer folgen!

Die Stadtwerke Niebüll laden am Mo. Den 29. August 2011 zu einem Grillfest ein.Eingeladen sind alle Stadtvertreter, Ausschussmitglieder, Bürgermeister und Bürgervorsteher.

Die Stadtwerke Niebüll tarnen sich als bürgernahes Unternehmen in der Region. Die Realität sieht aber anders aus. Eon ist an den Stadtwerken mit 49.9 Prozent beteiligt. Eon ist der Strom- und Gas Vorlieferant für die Stadtwerke. Das sieht man an den immer steigenden Preisen. Bis zu 16 Prozent in einem Jahr. Diese überhöhten Gas und Strompreise (über 70 Prozent Atom- und Kohlestrom) werden vorrangig von den BürgerInnen in Niebüll bezahlt. Die Verantwortlichen für die hohen Preise, folgen lieber der blutigen Fleischspur, an den Grill der Stadtwerke Niebüll. Diese Lobbyveranstaltung ist nichts Ungewöhnliches und wird sicher gerne angenommen. Eon und die Stadtwerke Niebüll, können nun mit Wurst und Bier den Verantwortlichen in der Stadt, sanft ihre Unternehmenspolitik vermitteln.

Dieses verschwendete Geld hätte die Stadtwerke lieber dem Niebüller Hospiz gespendet.

Sven Bohl     Niebüll

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5 comments to Lobbyveranstaltung in Niebüll

  • Jens Bohl/ Berlin

    Hi Sveni,

    habe Deinen Artikel gerade gelesen. Das ist ja nicht zu glauben, dass die Stadtabgeordneten zu einer solchen Veranstaltung eingeladen wurden. Das würde es in unserer Gemeinde nicht geben dürfen. Den Stadtwerken würde ein Sponsoring für Bildung oder Behinderte besser zu Gesicht stehen. Erstaunlich ist, dass diese “Lobbyveranstaltung” nicht einmal auf der Homepage der Stadtwerke zu finden ist. Ich würde einen Fotografen dort hinschicken und die Stadtabgeordneten unter dem EON-Schirm mal im Bild festhalten. Das könnte dann ein Beweis für einen korrupten Politiker sein.

    BG Jens

    Daumen hoch +7

  • Andreas Schönefeld

    Lieber Sven,

    Ich hoffe, dass Du mit Deinem Beitrag eine Debatte eröffnen kannst über die Niebüller Stadtwerke, die an den Eon-Konzern gebunden wurden und immer noch circa 70% Atom- und Kohlestrom in der Region verkaufen. Und dass, obwohl wir hier so viel Ökostrom produzieren und exportieren!

    Niebüll müsste doch längst eine 100% Ökostromregion sein. Die Niebüller Stadtwerke und Eon könnten doch mit so einem Geschäftsmodell Vorbild sein und viele, viele neue Kunden gewinnen.

    Vielleicht gibt es ja einige Niebüller Stadtvertreter und Politiker, die auf dem Grillfest der Stadtwerke für diesen Gedanken werben. Von Bündnis 90/Die Grünen wissen wir, dass ihr erklärtes politisches Ziel die Rekommunalisierung der Stadtwerke ist. Also, alles wieder in Bürgerhand und Trennung von Eon.

    Fatal finde ich, dass beim Kampf um die Erreichung dieses Zieles mit vielen und verschiedenen Ansätzen die Grünen in der Niebüller Stadtvertretung immer wieder auf komplettes Schweigen stoßen. Nämlich immer dann, wenn sie die Stadtvertreter, die auch Mitglied des Aufsichtsrates der Stadtwerke sind, auffordern, sich für die Interessen der Stadt und ihrer Bürger einzusetzen gegen den Eon-Konzern mit den hohen Preisen für die Verbraucher und mit den Jahresgewinnen im meist zweistelligen Prozentbereich.

    Dann gibt es keine Informationen, vom Bürgermeister, der auch Aufsichtsratsmitglied ist, und den anderen Mitgliedern heißt es dann, Schweigepflicht, sie seien dem Wohle des Unternehmens Stadtwerke verpflichtet. Aber alle, der Bürgermeister und die Stadtvertreter, sind gewählt und in erster Linie dem Wohle der Stadt und dem der Wähler verpflichtet.

    Bisher hat noch keiner darin einen Widerspruch gesehen und sein Amt als Aufsichtsratsmitglied oder Stadtvertreter niedergelegt.

    Übrigens, Eon hat gerade das für den 1. September geplante Fest “25 Jahre Atomkraftwerk Brokdorf” abgesagt wegen …, Fukushima und einer eigenen, anhaltenden Notabschaltung am 7. Aug. wegen einer Transformatorenpanne.

    Andreas Schönefeld

    Daumen hoch +8

  • Da ich weiß, dass einige Stadtvertreter, die bei der Veranstaltung anwesend waren, auf beste-stadt.net mitlesen, bin ich doch erstaunt darüber, dass niemand dieser Personen Deinen Artikel kommentiert.
    Der Artikel ist durchaus provokant scharf geschrieben, so dass diese nonverbale Reaktion der von Dir Angegriffenen (ich benutze jetzt selbst mal eine scharfe Interpretation Deines Textes) gedeutet werden muss, um sie zu verstehen.
    Ich formuliere mal die möglichen Bedeutungen, die ich mir selbst spontan zusammen reimen kann (die Reihenfolge hat dabei nichts mit der von mir beigemessenen Plausibilität zu tun):

    1. Die Betreffenden sind so beschäftigt, dass sie keine drei Zeilen dazu zu Stande bringen.

    2. Die Betreffenden wissen nicht, wie man mit derartiger digitaler Kritik umgehen kann darf soll und/ oder muss.

    3. Die Betreffenden schäumen vor Wut und haben dementsprechend Schreibhemmungen.

    4. Die Betreffenden haben Angst, dass, wenn sie sich rechtfertigen, Du Fakten bringst, die stichhaltiger sind und über die Veranstaltung hinaus gehen.

    5. Der Angriff entbehrt so sehr jeder Realität, dass den Betreffenden nichts mehr einfällt (in dem Fall ist meine Überraschung allerdings groß, dass dazu nicht ein entkräftender spitzer Zweizeiler von den Betreffenden zu Stande gebracht wird.)

    Ein Hinweis an Dich, Sven: Beim nächsten mal formulierst Du am Ende vielleicht eine Frage wie: Könnten die zu der Veranstaltung erschienenen Personen Ihre Sichtweise der Sachlage als Kommentar schildern?
    Oder Du machst es wie Bonifatius und endest mit: „Qui tacet, consentire videtur.“ („Wer schweigt, scheint zuzustimmen.“)
    LG
    OLaf

    Daumen hoch +8

  • Hi Andreas und Sven,
    mir fiel gerade noch ein und auf, dass ich nachfragen wollte, wer genau denn gerade Aufsichtsrat der Stadtwerke Niebüll und gleichzeitig Stadtvertreter ist?
    LG
    OLaf

    Daumen hoch +1

  • sven

    Hallo Olaf,

    Gute Frage!

    Zu beginn der Legislaturperiode werden Personen in den Aufsichtsrat gewählt.
    CDU 5, SPD 3 und im Losverfahren, 1 Sitz zwischen SSW und Grüne.
    Diese Personen legen die Fraktionen fest. Und diese werden, in einer Stadtvertreter Sitzung, mit persönlicher Abstimmung legitimiert,
    Geborenes Mitglied ist der Bürgermeister.
    Im Losverfahren haben die Grünen gegen den SSW gewonnen.
    Die Grünen haben ein Parteilosen, der auch nicht Stadtvertreter ist, in den Aufsichtsrat der Stadtwerke Niebüll gewählt.
    Bei den anderen Fraktionen von CDU und SPD sieht es schon anders aus.
    Erfragen kannst du diese Personen bei den jeweiligen Fraktionen, den Stadtwerken, beim Bürgermeister oder der Kommunalaufsicht. Alle sind verpflichtet, dir Auskunft zu geben.
    Oder in der Einwohnerfrage, in den Stadtvertretersitzungen der Stadt Niebüll.

    Liebe Grüße

    Sven

    Daumen hoch +3

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