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Krieg, Atom, Armut.

Krieg, Atom, Armut.

 WAS SIE REDEN, WAS SIE TUN: DIE GRÜNEN!

Die Mitgründerin und ehemalige Bundesvorsitzende der Grünen “Jutta Ditfurth“ macht in ihrem Buch deutlich: Die Grünen sind nur noch eine Partei wie jede andere! Sie verschärfen, gefesselt von Kapitalinteressen und Sachzwängen des Machterhalts, in Aufsichtsräten, Regierungen und Parlamenten die Ausbeutung von Mensch und Natur.

Frau Ditfurth beschreibt in beeindruckenderweise wie wir Bürger, von der Politik aller Parteien, missbraucht werden. Wir sind dazu bestimmt, alle paar Jahre unsere Kreuze, an der Wahlurne abzugeben. Das war es! Mitbestimmung und seine Meinung frei zu äußern ist nicht erwünscht. Ich habe mit großer Begeisterung dieses Buch gelesen. Ich war doch erschrocken, welche weitreichende politische Entscheidungen (auch für mich), in den letzten Jahren getroffen wurden.

3 Beispiele aus dem Buch.

 Beispiel 1

 Kapitel 4         =Die Grüne Brücke zur Atomfusion=

 Im Koalitionsvertrag von Rot/ Grün 2010 in NRW heißt es:

„Atomkraft ist aus vielen gründen unverantwortlich“!

„Deshalb ist NRW schon vor vielen Jahren aus der Atomkraft ausgestiegen“.

Ahrhaus, Gronau und Jülich, drei Atomstandorte liegen in NRW!

Knapp 17% der Anteile des Atom- und Energiekonzernes RWE sind in kommunaler Hand.

RWE arbeitet mit schätzungsweise 2000 Politikern und Verwaltungsbeamten aus über 60 Städten und Kreisen in einer Art „zusammen“, die den Konzern immer wieder in wegen Korruption ins Gerede bringt.

Das ist in Schleswig/Holstein nicht anders, nur hier ist nicht RWE aktiv, sondern EON.

Bei den Stadtwerken Niebüll, Leck und Bredstedt ist Eon mit jeweils 49,9 Prozent beteiligt. Die Kommunalpolitik in den besagten Kommunen arbeitet sehr gut mit Eon zusammen. In Kürze findet ein Grillabend auf dem Gelände der Stadtwerke Niebüll statt.

Eingeladen zu dieser Lobby-Veranstaltung, sind alle politischen Parteien, Stadtvertreter und Ausschussmitglieder der Stadt Niebüll. Aber zu den Stadtwerken später.( Anderer Artikel auf, best-stadt.net)Das ist nicht Ungewöhnliche!? Frank Bsirske, Ver.di Vorsitzender und Mitglied bei den Grünen, sitzt auch im Aufsichtsrat bei RWE. Er kassiert als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von RWE 234. 000 Euro im Jahr. (2009) Dank SPD, Grüne, CDU/CSU und FDP laufen die letzten Atomkraftwerke erst Mitte des Jahrhunderts aus.

 Beispiel 2

Kapitel 6    = Im Stahlgewittern=

(Project for the New American Century -PNAC)

 Cem Özdemir ist Mitglied in der neokonservativen US-amerikanischen Denkfabrik Project for the New American Century (PNAC).

PNAC, ist eine nicht öffentliche, demokratisch nicht kontrollierten Brückengeflecht zwischen deutschen und US-amerikanischen Kapital-, Staats- und Militärinteressen.

Die Mitgliedsliste deutsche Vorstände, Aufsichtsräte oder Preisträger repräsentierender Banken , Konzerne und Kapitalverbände ist lang.

(Allianz, Airbus, Axel Springer Verlag, Bertelsmann, Bundesbank, Deutsche Post DHL, FAZ, Roland Berger, RWE, VW und viele andere). Die Mitglieder der Atlantikbrücke sind Musterbeispiele für den Filz aus Staat, Militär und Kapital. Bei der Sicherheitskonferenz 2009 sagt Cem Özdemir: (Atlantikbrücke und World Economic Forum), die Grünen seien nicht dagegen, wen Barak Obama mehr Truppen in den Irak sendet. “Mehr Soldaten bedeuten nicht unbedingt mehr Krieg“.

Diesem Club kann man nicht beitreten, man muss entweder mächtig oder nützlich sein. Und wird dann eingeladen. CDU, SPD und FDP sind mit Führungskräften und ihren Stiftungen, die Grünen mit ihrer Heinrich-Böll-Stiftung vertreten.

 Beispiel 3

 Kapitel 8     = Krieg den Hütten Frieden den Palästen=

Als SPD und Grüne 1998 auf die alte CDU/FDP-Bundesregierung folgten, haben sie nicht nur einfach irgenrdwie weiter gemacht. Tatsächlich haben sie die Lage der Menschen noch verschlimmert.

Agenda 2010 heißt das rot-grüne Konglomerat. CDU, CSU, FDP haben sich kräftig beteiligt und Rot-Grün oftmals übertroffen.

Die angebliche =Reform des deutschen Sozialsystems und Arbeitsmarkts= wurde von Rot-Grün erarbeitet. Als Grundlage diente der Forderungskatalog der Bertelsmann Stiftung. Kein Verantwortlicher will es zugeben- und CDU/CSU/FDP greifen SPD und Grüne hier nicht an, den sie wollen selbst nichts anderes als den Sozialabbau. Agenda 2010, Hartz 4, ALG 2, Ein-Euro-Jobs und Leiharbeit (Zeitarbeit), so begann der moderne Sklavenhandel. Die Reichen werden reicher. Etwa 14 Prozent der Bevölkerung oder 11,5 Millionen Menschen sind von relativer Einkommensarmut bedroht.Die Grünen sind ein ganz spezieller Motor des neokonservativen Rollbacks.

Quelle: Jutta Ditfurth, Ökologische Linke,

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2 comments to Krieg, Atom, Armut.

  • Jürgen Lüders

    Jutta Ditfurth’s Standhaftigkeit gegenüber den systemischen “Versuchungen” finde ich sehr beeindruckend.
    Jeder, der einmal in einer Partei aktiv war, weiss, dass dort die Meinungsbildung von oben nach unten erfolgt und nicht wie anfangs versprochen. Gewissenhafte und demokratisch gesonnene Menschen sind in den oberen Parteietagen der Berliner “Blockflöten” so gut wie nicht zu finden.
    Parteien und mit ihnen die Massenmedien fungieren heute objektiv gesehen als Marketing-Abteilung der internationalen Menschenfresser.
    Mich wundert es, wie viele rechtschaffende Mitgestalter unseres Gemeinwesens trotzdem immer noch Mitglied eines Partei-Konzerns sind.

    Daumen hoch +2

  • Lieber Jürgen,
    die Parteien sind wirklich in der Krise. Sie müssen demokratischere Wege einschlagen und ausprobieren. Gut wäre es, wenn die Wähler auch die Listenplätze bestimmen könnten, damit nicht über Jahrzehnte die gleichen Politiker ihre Plätze in den Parlamenten sichern könnten. Vielleicht kämen dann auch andere Köpfe und Persönlichkeiten in die Parteietagen. Schade, dass so einer wie Valentin Seehausen aus Niebüll nicht bei der letzten Bundestagswahl Abgeordneter in Berlin wurde.
    Ich selbst wollte bis vor drei Jahren nie Mitglied einer Partei werden (eigener Kopf, …).
    Aber vor zehn Jahren gab es eine richtige Klatsche in Niebüll von den damaligen Mehrheitsparteien CDU und SPD. Drei Jahre lang von 1998 bis 2001 arbeitete ich intensiv in der Leitung des damaligen Stadtmarketingprojektes “Lernende Stadt”. Neue demokratische Kooperationen auf den Weg in die Bürgergesellschaft wurden geübt. Bürgerschaftliches Engagement stand im Mittelpunkt. Jeder Einzelne, ob Kind, Jugendlicher, erwachsener und älterer Mensch, ob Erwerbstätiger, Arbeitssuchender, Ruheständler konnte mitmachen, sich eingeben, ausprobieren und weiterkommen. Die Kommune als Gemeinwesen wurde dadurch stark.
    Das Innenministerium wollte damals dieses Projekt für zwei Jahre fördern mit fast 300.000 DM. Die Stadt hätte nur knapp 60.000 DM zahlen müssen. Doch in letzter Sekunde versagten SPD und CDU die Unterschrift auf dem Förderantrag.
    Uns gegenüber sagten die Stadtvertreter damals: “jeder könne sich jederzeit engagieren, die Parteien ständen jedem offen”.
    So eine politische Arroganz und Klatsche hatte ich noch nicht erlebt. Außerparteilichem Engagement sollte der Boden entzogen werden.
    Vor gut drei Jahren gründeten Anja Rosengren und ich nach vielen Abwägungen “Bündnis 90/Die Grünen Niebüll und Region”.
    Wir waren der Meinung, dass ein reines Wählerbündnis im bürgerlichen Niebüll wohl kaum eine Chance haben würde. Unser Ortsverband ist offen für jeden, wir haben offene Listen. Man braucht nicht Mitglied der Grünen sein. Von unseren drei Stadtvertretern ist auch nur eine bei den Grünen. Nach oben hin, gegenüber den Kreis- und Landesgrünen, gaben wir die Ansage “Wir machen hier unser Ding oder garnichts für die Grünen, Direktiven sind nicht erwünscht”. Erst wollte ich demonstrativ auch nicht Parteimitglied werden. Dann jedoch dachte ich, es wäre gut, das grüne Netzwerk nutzen zu können.
    Ich habe schon sehr kontroverse, debattenreiche Landes- und Bundesparteitage erlebt, auf denen ich dachte, “was bist Du doch in einer tollen, lebendigen Partei”. Auf den selben Parteitagen selbstverständlich auch Parteigeklüngel, Taktiken, Strategen, ….
    Also Jürgen, was tun? Welche Strukturen, Netzwerke, Kommunikationen sind von Nöten?
    Die Gründung von beste-stadt.net ist auch ein Versuch von mehr-Demokratie-wagen, mehr Meinungsaustausch, Offenheit, Mitmachen und Engagement für die beste-stadt.Niebüll.

    Andreas Schönefeld

    Daumen hoch +2

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